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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Fachgruppe Jungpflanzen: Mitglieder trafen sich
Auf Einladung des traditionsreichen Jungpflanzenunternehmens und Züchters Kientzler aus Gensingen trafen sich die Mitglieder der Fachgruppe Jungpflanzen (FGJ) vom 8. bis 10. November in Bad Kreuznach. Fachvorträge und der intensive Erfahrungs- und Meinungsaustausch in den Arbeitskreisen, die Mitgliederversammlung und die Besichtigung von Jungpflanzenbetrieben standen im Mittelpunkt der Jahrestagung. In der Mitgliederversammlung begrüßte Volker Schmitt, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Rheinland Pfalz, die Tagungsteilnehmer in der vom Weinbau geprägten Region zwischen Hunsrück, Rheinhessen und Nordpfälzer Bergland.
Frank Silze, Vorsitzender der Fachgruppe Jungpflanzen (FGJ), begrüßte in seiner Rede das neue FGJ-Mitglied „Stebe“, Jungpflanzen & Gärtnerei Bedarfsartikel Vertriebs GmbH aus Korschenbroich. Dem kürzlich auf dem Deutschen Gartenbautag neu gewählten Präsidenten des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Jürgen Mertz, und dem ebenfalls neu gewählten zweiten Vizepräsidenten des ZVG, Hartmut Weimann, wünschte Silze für deren Aufgaben viel Glück und Kraft, „um unseren wichtigen Unternehmer-Dachverband mit den richtigen Entscheidungen und Konzepten zukunftssicher aufzustellen, damit der ZVG auch weiterhin das starke Sprachrohr der Gärtner gegenüber der Politik bleibt“. Wirtschaftlich gesehen, so Silze weiter, sei das Jahr 2012 ein durchschnittliches Jahr gewesen, in dem wie häufig das Wetter die Marktentwicklung bestimmt habe. Weiterhin habe auch für Jungpflanzenbetriebe das Thema Zertifizierung an Bedeutung gewonnen. Viele Kunden der Jungpflanzenbetriebe seien schon GlobalGAP-Zertifiziert und verlangten jetzt auch Entsprechendes von ihren Lie-feranten. Jeder Betrieb müsse aber individuell entscheiden, welche Zertifikate für die eigenen Absatzkanäle die passenden und notwendigen seien. Positiv bewertete Silze die Entscheidung der Landesverbände und des ZVG, eine zielgerichtete und weit über das bisherige Engagement hinausgehende Nachwuchswerbekampagne zur Verbesserung des gärtnerischen Berufsbildes zu starten. Einen sehr erfolgreichen Lauf hat 2012 wieder die Öffent-lichkeitsarbeit der FGJ für ihre eigenen Produkte hingelegt. So konnten abermals die Veröf-fentlichungs- und Abdruckraten merklich erhöht werden. 330 Veröffentlichungen mit einer Auflage von mehr als 7 Mio. Exemplaren registrierte das für die Zusammenstellung und Aussendung der FGJ-Pressemeldungen beauftragte Grüne Medienhaus (GMH).
Auf der Mitgliederversammlung wurden dann Theo Grünewald als Vorsitzender des Arbeits-kreises „Jungpflanzen-Markt“, Georg Kurz als stellvertretener Vorsitzender des AK „Qualitätsmanagement & Rechtsfragen“ und Oliver Krebs als stellvertretener Vorsitzender des AK „Jungpflanzen-Produktion“ wieder gewählt. Zur neuen zweiten Kassenprüferin wurde Susanne Wison aus Schermbeck gewählt.
Bei den Treffen der FGJ-Arbeitskreise präsentierten Experten in Vorträgen ihr Wissen und ihre Sicht zu aktuellen Branchenthemen, die dann zusammen mit den Mitgliedern diskutiert wurden. Zu den Themen der Arbeitskreise gehörten u.a. eine einheitliche Größenklassifizierung für Beet- und Balkonpflanzen, die Einfuhr von Jungpflanzen aus Drittländern, neue Testmethoden für Krankheiten, Zertifizierungen, arbeitswirtschaftliche Aspekte und aktuelle Ergebnisse aus Hemmstoffversuchen. Die Betriebsbesichtigungen führten die Mitglieder in den Jungpflanzenbetrieb „Eich Jungpflanzen“ in Grolsheim, zum Gartenbaubetrieb „Hassin-ger Orchideen“ in Wiesbaden und zu Kientzler in Gensingen. Das angebotene kulturelle Rahmenprogramm mit einer Stadtbesichtigung von Bad Kreuznach und einer unvergesslichen Verkostung der regionalen Weinbauprodukte boten weitere Gelegenheiten zu kollegialem Kennenlernen und Erfahrungsaustausch. (ZVG)

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