- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Fachgruppe Gemüsebau: Vorstandssitzung
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Fachgruppe Gemüsebau: Vorstandssitzung
Der Gemüsebau braucht das Verbundvorhaben Lückenindikationen, um die aufwendige Arbeit zur Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln für kleine Kulturen im Gartenbau und in der Landwirtschaft zu tätigen. Das wurde auf der 176. Vorstandssitzung der Bundesfachgruppe Gemüsebau am 4. Februar 2020 in Berlin erneut deutlich.
Ohne diese Arbeit würden weitaus weniger Mittel als bisher die Genehmigung bekommen oder überhaupt erst in die Prüfung kommen, da waren sich alle Mitglieder des Vorstandes einig. Die Teilnehmer wiesen auf die Wichtigkeit des Projekts zur Lückenindikation hin und sicherten ihre Unterstützung zu dem äußerst wichtigen Thema zu.
Weiterhin spielte die CO2-Bepreisung eine große Rolle bei der Sitzung. Insbesondere für den Gemüseanbau unter Glas wird die Bepreisung zu einer enormen finanziellen Belastung führen. Diese Kosten wären für die Betriebe nicht zu schultern und würden den bereits seit Jahren anhaltenden Strukturwandel im Gartenbau massiv beschleunigen. Dieser Strukturwandel wird nach Einschätzung der Bundesfachgruppe besonders kleine und mittlere Betriebe betreffen, da größere Betriebe meist bereits eine andere Energiequelle, entweder Abwärme aus der Industrie, Holzhackschnitzel, Biogas oder Geothermie haben.
Der Vorstand der Bundesfachgruppe spricht sich unter anderem für eine Entlastung über die Freistellung der EEG-Umlage, der Stromsteuer und der Förderung bei der Umstellung von Heizungsanlagen auf erneuerbare Energien aus, und zwar im höheren Maß als bisher über das KfW-Programm. (ZVG/BfG)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.