Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Extremwetter: Linke will Agrarbetriebe besser absichern

Die Fraktion Die Linke fordert mehr Schutz für Gartenbaubetriebe, weil vor allem der Obstbau von durch Klimawandel begünstigte Extremwetterereignisse wie Stürme, Hagel, Starkregen und Dürre unverschuldet in Not geraten sei, heißt es in einem Antrag (20/8570).

Die Fraktion Die Linke will Agrarbetriebe besser gegen Extremwetter absichern. Bild: GABOT.

Allein im Jahr 2018/2019 sei der Landwirtschaft ein Schaden von rund 7,8 Mrd. Euro durch Starkwetterereignisse entstanden.

Die Abgeordneten verlangen von der Bundesregierung, „erstmalig im Entwurf für das Jahressteuergesetz 2023 für Agrarbetriebe die Bildung einer steuerfreien betrieblichen Risikoausgleichsrücklage zu ermöglichen“. Die Höhe der Rücklage sollte sich aus den betrieblichen Umsätzen der vorangegangenen drei Wirtschaftsjahre errechnen und bei Betrieben mit bis zu 500 Hektar Fläche bis zu 20% des durchschnittlichen Jahresumsatzes betragen, für Betriebe ab 501 Hektar Fläche bis zu 10% des durchschnittlichen Jahresumsatzes.

Zudem solle die Regierung im Laufe der kommenden Wochen ein „Bund-Länder-Konzept“ für eine bundesweite Förderung einer agrarbetrieblichen Mehrgefahrenversicherung ausarbeiten und es in Abstimmung mit den Ländern als Gesetzentwurf vorlegen, damit ab 2024 bundesweit eine agrarbetriebliche Mehrgefahrenversicherung zu mindestens 60% staatlich gefördert werden könne. (hib/NKI) 

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