Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Eva Kähler-Theuerkauf: Perspektiven für den Gartenbau

Zukunftsfragen aber auch Perspektiven für den Gartenbau hat die neue Präsidentin des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) Eva Kähler-Theuerkauf bei ihrer Antrittsrede aufgezeigt.

Die neue Präsidentin des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) Eva Kähler-Theuerkauf zeigte in ihrer Antrittsrede die Herausforderungen der Branche auf und erinnerte an die Leistungen des Gartenbaus. Bild: ZVG/Rafalzyk.

„Nur gemeinsam – von den Landesverbänden über das Hauptamt bis hin zu den vielen befreundeten Verbänden und Partnern – können wir die Zukunft des Gartenbaus gestalten und den Herausforderungen erfolgreich begegnen“, betonte Kähler-Theuerkauf bei der öffentlichen Mitgliederversammlung beim Deutschen Gartenbautag am 20. September 2024 in Berlin.

In den vergangenen Jahrzehnten habe die Branche gezeigt, dass sie in der Lage sei, wirtschaftliche Herausforderungen zu bewältigen und neue, innovative Lösungen zu entwickeln, unterstrich die ZVG-Präsidentin. Es sei aber auch kein Geheimnis, dass sich der Gartenbau in den kommenden Jahren mit tiefgreifenden Veränderungen auseinandersetzen müsse. Insbesondere hob Kähler-Theuerkauf die Klimawandelfolgen, den Fachkräftemangel und die überbordende Bürokratie hervor.

„Längere Dürreperioden, Extremwetterereignisse und ein sich veränderndes Wasserangebot wirken sich direkt auf unsere Produktion und Dienstleistung aus“, so die Präsidentin. Damit verbunden seien aber auch Fragen des Pflanzenschutzes. Angesichts bestehender Schädlinge und neuer Schadorganismen wäre es geradezu fahrlässig, den chemischen Pflanzenschutz außer Acht zu lassen.

„Der Fachkräftemangel betrifft nahezu jeden Betrieb in unserer Branche und wirkt sich bis auf die Betriebsnachfolge aus“ hieß es weiter. Man stehe mit diesem Problem nicht allein da, in allen Bereichen würden Mitarbeiter gesucht. Kähler-Theuerkauf verwies auf die zahlreichen kreativen Ansätze der Betriebe und die Unterstützung durch die Nachwuchswerbung des ZVG. Umso enttäuschter zeigte sie sich über die neue Mitarbeiterwerbekampagne von Aldi, die sehr fragwürdig mit einem Berufsstand umgehe, der zu den eigenen Lieferanten zähle.

Nicht zuletzt sei die überbordende Bürokratie eine Belastung, die viele Betriebe an ihre Grenzen bringe, führt die Präsidentin weiter aus. Der Umgang mit Melde- und Dokumentationspflichten binde wertvolle Zeit und Ressourcen.

Kähler-Theuerkauf erinnerte an das „Maßnahmenpaket Zukunft Gartenbau”, an dem der ZVG intensiv mitgearbeitet habe. Es zeige die Rahmenbedingungen, welche man benötige, um den Gartenbau zukunftssicher gestalten zu können: „Es ist an uns gemeinsam, die Zukunft unserer Branche zu gestalten!“ (ZVG)

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