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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
EUROPLANT: Besucherrekord beim 27. traditionellen Abschlussfeldtag
Die Veranstaltung, die längst zu einem festen Termin für die norddeutschen Kartoffelanbauer geworden ist, konnte in diesem Jahr mit einem neuen Besucherrekord von über 1.000 Teilnehmenden aufwarten. Das sonnige Herbstwetter schuf ideale Bedingungen für die Besucher, sich über die neuesten Entwicklungen in der Kartoffelbranche zu informieren und mit Kollegen auszutauschen. Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch Ulf Hofferbert, Beratungsleiter bei EUROPLANT. Hofferbert betonte das Engagement seines Unternehmens im Bereich Vertragsanbau für die Kartoffelverarbeitung. „Wir haben die nationalen und internationalen Kontakte, die Sorten, das Pflanzgut - Sie haben das Kartoffel-Knowhow, die
Anbaufläche und das Lager“, fasste er prägnant zusammen. „Führen wir diese Stärken weiter zusammen und schaffen so eine positive Entwicklung für alle Beteiligten.“
Im Rahmen des Feldtags präsentierte EUROPLANT rund 50 Sorten aus seinem Speise- und Verarbeitungs- als auch Stärkesegment den interessierten Besuchern. Besonders hervorzuheben sind die jungen Sorten, die sehr vielversprechende Ergebnisse zeigen: EUROPURA, die im Jahr 2023 zugelassene neue Stärkesorte, überzeugt durch eine hohe Stärkeleistung und eine breite Resistenz gegen Nematoden. Die mittelfrühe ISLARA ist seit 2021 zugelassen und eignet sich besonders für die Chips-Verarbeitung. Sie zeichnet sich durch hohe Erträge und eine ausgezeichnete Verarbeitungsqualität nach Langzeitlagerung aus. Die vorwiegend festkochende Speisekartoffel FABRICIA, zugelassen 2022, überzeugt durch ihre optische Attraktivität und Waschfähigkeit sowie durch ihre breite Nematodenresistenz und ein gutes Ertragsbild. Seit 2018 ist EMILIANA auf dem Markt. Als mittelfrühe Premium-Salatkartoffel zeichnet sie sich durch exzellente Lagerfähigkeit, herausragenden Geschmack und hohe Erträge aus. Auch GRIMME stellte Neuheiten vor und präsentierte die jüngsten Innovationen aus dem Bereich der Kartoffel- und Rübentechnik. Die herausfordernden Wetterbedingungen der letzten Monate hatten den Landwirten verdeutlicht, wie wichtig der Einsatz professioneller Technik ist. GRIMME legte dieses Jahr den Fokus auf Maschinen zur Ernte und Beratungsleiter Ulf Hofferbert,
EUROPLANT Pflanzenzucht GmbH
Feldverladung, um das Erntegut optimal zu schonen und die Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten. Der Abschlussfeldtag bot nicht nur spannende Einblicke in die aktuelle Entwicklung, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten für die Teilnehmenden, wertvolle Kontakte zu knüpfen und Informationen über die besten Anbaumethoden und Techniktrends auszutauschen.

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