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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Europa: Händler gegen Lebensmittelabfälle
Handelsunternehmen aus ganz Europa setzen sich für die Reduzierung von Lebensmittel- und anderen Abfällen ein. Dazu läuteten 17 führende Unternehmen der Branche gemeinsam mit EU-Umweltkommissar Janez Potocnik am gestrigen Dienstag eine EU-weite Aktion ein. Ziel ist es, die Verbraucher mittels Kampagnen bis Juni 2014 für das Thema zu sensibilisieren und so zu einem Bewusstseinswandel beizutragen.
„Der Einzelhandel trägt mit vielen Maßnahmen dazu bei, Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Es ist wichtig, die Verbraucher zu sensibilisieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie die Menge der Abfälle langfristig und nachhaltig reduzieren können“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Lediglich 5% der Lebensmittelabfälle in Deutschland entstehen im Handel, die meisten Lebensmittelabfälle fallen in privaten Haushalten an. Das ergab auch eine Studie des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).
Die Händler haben bereits eine klare Strategie gegen Lebensmittelabfälle: „Die Warenwirtschaftssysteme der Händler sind heute so ausgefeilt, dass die Warenversorgung immer besser an die tatsächliche Nachfrage der Konsumenten angepasst wird. Durch kürzere Bestellrhythmen und kleinere Bestellmengen werden hohe Bestände und damit gerade bei leicht verderblichen Produkten Abfälle vermieden“, so Genth weiter. Für eine weitere Reduzierung müsse das Problem jetzt gemeinsam mit den Verbrauchern angegangen werden.
An der europaweiten Aktion beteiligen sich unter anderem Kaufland, Lidl, die Metro Group, die Rewe Group und Ikea. (HDE)

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