Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

EU: Richtlinie gegen unfaire Handelspraktiken

Der Deutsche Bauernverband begrüßt ausdrücklich den Beschluss des Europäischen Parlamentes zur EU-Richtlinie gegen unfaire Handelspraktiken in der Lebensmittellieferkette vom 12. März 2019.

Rukwied: Neuerliche Preiskämpfe der Handelsketten sind Warnsignal. Bild: DBV.

"Wir brauchen diese Mindestregeln für transparentere und ausgewogenere Kräfteverhältnisse in der Lebensmittelkette. Die neuerlichen Preiskämpfe deutscher Handelsketten sind hier ein Warnsignal", betont DBV-Präsident Joachim Rukwied. Der Deutsche Bauernverband begrüßt die Aufnahme weiterer unlauterer Handelspraktiken und eine Ausweitung des Schutzbereiches über kleine und mittlere Betriebe hinaus. Außerdem haben die Mitgliedstaaten die Möglichkeit, den Anwendungsbereich der Richtlinie im Rahmen der nationalen Umsetzung darüber hinaus zu erweitern.

"Wir gehen davon aus, dass Lebensmitteleinzelhandel und große Unternehmen der Lebensmittelindustrie sämtliche Lieferanten - unabhängig von der Umsatzgrenze von 350 Mio. Euro - fair behandeln. Die Bundesregierung ist gefordert, eine für die Durchsetzung des Verbots unlauterer Handelspraktiken in der Lebensmittelversorgungskette geeignete Behörde zu benennen“, hebt Rukwied hervor.

Der DBV bekräftigt seine Forderung, durch weitere Schritte die Position der Landwirte in der Lebensmittellieferkette zu stärken. Dies betrifft insbesondere die Erweiterung der kartellrechtlichen Privilegierungen für eine wirksame Zusammenarbeit der Erzeuger und der von diesen getragenen Vermarktungs- und Verarbeitungsorganisationen. (DBV)

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