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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
EU-Plastiksteuer: HDE warnt vor unerwünschten Nebenwirkungen
„Wenn die Verwendung von Plastik für die Unternehmen teurer wird, weichen sicherlich viele Unternehmen auf andere Verpackungsmaterialien aus. Das ist im Ergebnis aber nicht zwangsläufig immer besser für die Umwelt“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Denn am Ende könnte mangels Alternativen ein Zuwachs von Verbundverpackungen, die aus Kombinationen unterschiedlicher Materialien bestehen, stehen. Die Wiederverwertung dieser Verpackungen ist jedoch wesentlich komplizierter als die sortenreiner Materialien.
„Zur Verbesserung der Recyclingsysteme wäre es sicher passgenauer, wenn die Einnahmen aus der Plastiksteuer direkt in die Kreislaufwirtschaft in Europa investiert würden. Die aktuell vorgesehene Teilfinanzierung des allgemeinen EU-Corona-Rettungspaketes durch die Steuer erscheint dagegen nicht wirklich zielführend“, so Genth weiter. Die Erhebung einer EU-Plastiksteuer ist eines der Ergebnisse des EU-Gipfeltreffens. Genauer gesagt soll eine neue Abgabe auf nicht-recycelte Plastikabfälle in der EU eingeführt werden. Bereits ab dem kommenden Jahr sollen die EU-Mitgliedsstaaten 80 Cent pro Kilogramm nicht-recyceltem Plastikmüll an die EU abführen. Dies könnte nach Rechnungen der Kunststoffindustrie für Deutschland einen Mehraufwand von jährlich mindestens 1,3 Mrd. Euro bedeuten. (PdH)

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