Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

EU: Pennisetum setaceum ‘Rubrum‘ ist nicht invasiv

Am 5. Dezember 2017 entschied der Verwaltungsausschuss Invasive Arten der EU-Mitgliedstaaten, dass Pennisetum setaceum ‘Rubrum‘ und davon abgeleitete andere Sorten zu der eigenständigen Art Pennisetum advena gehören. Somit fallen diese nicht unter die Vorschriften zu invasiven Arten der EU.

Grünlaubige Pennisetum gehören zu den invasiven Arten. Bild: GABOT.

Der Ausschuss kam zu dem vorläufigen Ergebnis, dass Pennisetum setaceum 'Rubrum' als eigenständige Art mit dem Namen Pennisetum advena Wipff & Veldmann (or Cenchrus advena) anzusehen ist. Damit wird die Art von der Listung als invasive Art nicht erfasst. Sie ist entsprechend zu kennzeichnen.

ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer hierzu: „Pennisetum ist eine wirtschaftlich wichtige Kultur. Die eindeutige Klärung, dass Pennisetum advena ‘Rubrum‘ nicht invasiv ist, begrüßen wir sehr. Das ist eine gute, aber längst überfällige Nachricht für unsere Betriebe.“

Der ZVG hatte mehrfach die Experten der EU zu invasiven Arten auf die wissenschaftliche Expertise hingewiesen, die der amerikanische Gräserexperte Dr. Joseph Wipff für den Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) erstellt hatte. Auch die DNA-Analysen an Pennisetum setaceum und an den Sorten ‘Rubrum‘, ‘Summer Samba’, ‘Sky Rocket’, ‘Fireworks’ und ‘Cherry Sparkler’ in den Niederlanden auf Initiative des niederländischen Gartenbauverbandes bestätigten dies. (ZVG)

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