Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

EU-Parlament: Stimmt für Kompromiss zu Neuen Genomischen Techniken

Eine breite Allianz von Verbänden der deutschen Agrar-, Gartenbau-, Biotechnologie- und Ernährungswirtschaft begrüßt die Zustimmung des Europäischen Parlaments am 17. Juni zum Ergebnis des Trilogs über die Verordnung für Neue Genomische Techniken (NGT).

Diese Verbände zählen zur Allianz. Grafik: ZVG.

Nach vielen Jahren intensiver Diskussion wird damit das Potenzial neuer Züchtungsmethoden für die Landwirtschaft anerkannt und deren Anwendung auch in Deutschland und Europa ermöglicht – ein starkes Signal für Innovation, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.

Seit Beginn der Diskussion zum Umgang mit diesen Techniken hat sich die Verbändeallianz in den Prozess eingebracht und sich für eine differenzierte Bewertung der Techniken und wissenschaftsbasierte Ausgestaltung des Rechtsrahmens ausgesprochen, damit Pflanzen, die auch auf natürliche Weise hätten entstehen können, nicht länger wie gentechnisch veränderte Organismen reguliert werden.

Das Ergebnis der Abstimmung stimmt die Allianz zuversichtlich, dass NGT-Pflanzen der sogenannten Kategorie 1 nach der Umsetzungsphase schneller für die landwirtschaftliche Praxis verfügbar sein werden und einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der Ernährung leisten. Angesichts wachsender Herausforderungen durch Klimawandel, geopolitische Spannungen und neue Schädlinge braucht es jedes Werkzeug, das zu einem effizienteren Erreichen der Züchtungsziele beitragen kann. Zugleich schafft die neue Regelung mehr Rechtssicherheit im internationalen Handel mit Ländern, die bereits innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für so erzeugte Pflanzen etabliert haben.

Die Verbände der Allianz betonen ihre Bereitschaft, sich weiterhin fachlich in den Prozess einzubringen, um eine abschließende praxistaugliche Umsetzung auf europäischer und nationaler Ebene sicherzustellen.

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