Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

EU: Keine Ausweitung der Mautpflicht auf GaLaBau

Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) hat sich mit Erfolg gegen eine Erweiterung der Maut auf die in der grünen Branche häufig genutzten Lkw zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen eingesetzt.

"Eine Erweiterung der Mautpflicht hätte auch für den GaLaBau erhebliche Kosten mit sich gebracht." Bild: GABOT.

Das Europäische Parlament hat heute in Straßburg die Novellierung der Richtlinie über Maut und Nutzungsgebühren verabschiedet. Der Abstimmung gingen jahrelange Diskussionen über eine mögliche Ausweitung der Mautpflicht voraus. Der BGL hat diesen Prozess von Anfang an kontinuierlich begleitet und mit Nachdruck bei den Parlamentariern für eine Ausnahme der kleinen und mittleren Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus geworben.

„Eine Erweiterung der Mautpflicht hätte auch für den GaLaBau erhebliche Kosten mit sich gebracht. Unsere Betriebe sind in ihrer Region tätig und haben keine Möglichkeit, auf andere Verkehrsmittel auszuweichen. Deshalb ist es gut und richtig, dass die EU hier keine neue finanzielle Belastung schafft“, kommentiert BGL-Präsident Lutze von Wurmb.

In Deutschland ist das mautpflichtige Streckennetz selbst im Vergleich zu anderen großen Flächenstaaten der Europäischen Union (EU) mit rund 52.000 Kilometern sehr groß, weil es neben Autobahnen auch die Bundesstraßen umfasst. Die jetzt vom Europäischen Parlament verabschiedete Richtlinie überlässt es den Mitgliedstaaten, außerhalb des Transportgewerbes Regelungen zu treffen. (BGL)

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