Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Erzeugerpreise:Im Juli 2021 höher

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Juli 2021 um 9,0% höher als im Juli 2020.

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Juli 2021 um 9,0% höher als im Juli 2020. Bild: Destatis.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fielen die Preise gegenüber Juni 2021 um 0,3%. Wie in den vergangenen Monaten ist der hohe Preisanstieg für pflanzliche Erzeugnisse im Juli 2021 um 11,0% gegenüber Juli 2020 vor allem auf die höheren Preise für Getreide zurückzuführen. Sie lagen um 21,2% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juni 2021 hatte die Veränderung sogar +27,9% betragen. Gegenüber dem Vormonat ging der Preis im Juli 2021 aufgrund der neuen Ernte um 7,3% zurück.

Handelsgewächse, wie Raps und Zuckerrüben, verteuerten sich im Juli 2021 gegenüber Juli 2020 um 28,9%. Dazu trug insbesondere die Preissteigerung beim Raps mit +37,0% bei, die vor allem aus einer Warenknappheit bei gleichzeitig hoher Nachfrage resultierte.

Bei den Erzeugnissen des Gemüse- und Gartenbaus betrug die Preissteigerung im Juli 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat 8,7%. Ausschlaggebend hierfür waren unter anderem die gestiegenen Preise für Pflanzen und Blumen um 13,2%.

Die Preise für Gemüse insgesamt stiegen im Juli 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,6%. Größere Preissteigerungen gab es vor allem bei Salat mit +37,9%. Für Speisekartoffeln sinken die Preise im Vorjahresvergleich bereits seit September 2019, zuletzt jedoch nicht mehr so stark wie in den vorhergehenden Monaten. Im Juli 2021 lagen sie um 23,0% niedriger als im Jahr zuvor, im Juni 2021 betrug der Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr sogar 56,8%. Im Vormonatsvergleich stiegen die Preise aufgrund der neuen Ernte und dem begrenzten Angebot an Speisefrühkartoffeln um 73,7%. (Destatis)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.