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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Erzeugerpreise Mai 2017: +2,8% gegenüber Mai 2016
Die Preisentwicklung bei Vorleistungsgütern (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden), die einen Anteil von gut 31% am Gesamtindex haben, wirkte sich im Mai 2017 am stärksten auf die Entwicklung des Gesamtindex aus. Vorleistungsgüter waren im Mai 2017 um 3,7% teurer als im Mai 2016. Gegenüber dem Vormonat April fielen diese Preise jedoch geringfügig um 0,1%. Metalle insgesamt kosteten 11,2% mehr als im Mai 2016 (–0,8% gegenüber April 2017). Dabei war Walzstahl im Vorjahresvergleich um 15,5% teurer. Die Preise für chemische Grundstoffe lagen um 7,1% höher als im Mai 2016. Dagegen waren Düngemittel und Stickstoffverbindungen um 2,6% billiger. Mehl kostete 3,4% weniger als im Vorjahr.
Energie war im Mai 2017 um 3,0% teurer als im Mai 2016. Gegenüber April fielen die Preise jedoch um 0,8%. Die Preisentwicklung im Vorjahresvergleich war bei den einzelnen Energieträgern weiterhin sehr unterschiedlich: Während Mineralölerzeugnisse 6,7% mehr kosteten als im Mai 2016 und elektrischer Strom um 5,6% teurer war, war Erdgas in der Verteilung um 5,5% billiger als ein Jahr zuvor.
Energie war im Mai 2017 um 3,0 % teurer als im Mai 2016. Gegenüber April fielen die Preise jedoch um 0,8 %.
Die Preise für Verbrauchsgüter waren im Mai 2017 um 3,5% höher als im Mai 2016 und um 0,4% höher als im Vormonat April. Nahrungsmittel kosteten im Jahresvergleich 5,4% mehr, gegenüber dem Vormonat April stiegen die Preise hier um 0,5%. Einen besonders starken Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat wies weiterhin Butter mit einem Plus von 76,4% auf, allein gegenüber April stiegen die Preise um 7,3%. Milch kostete 15,8% mehr als im Vorjahresmonat, Fleisch ohne Geflügel 14,0% mehr. Zucker war um 11,6% teurer als im Mai 2016, Kaffee um 5,3%. Nur wenige Verbrauchsgüter waren billiger als ein Jahr zuvor. Hierzu gehörten Teigwaren, deren Preise um 1,4% niedriger lagen als vor einem Jahr.
Gebrauchsgüter und Investitionsgüter waren im Mai 2017 jeweils um 1,1% teurer als im Mai 2016 (jeweils +0,1% gegenüber April 2017).

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