- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Erzeugerpreise: Lidl fordert Dringlichke...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Erzeugerpreise: Lidl fordert Dringlichkeitsgipfel
In einem Schreiben an Branchen- und Verbandsvertreter des Handels und der Landwirtschaft sowie an Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner schlägt der Chef der Schwarz Gruppe, Klaus Gehrig, vor, pragmatische und unbürokratische Lösungen zu verfolgen, um für Landwirte eine Verbesserung der Situation zu erzielen. Gehrig macht deutlich, dass nur ein gemeinsames Vorgehen von Produktion, Verarbeitung, Handel und Politik zum Erfolg führen kann.
Während die Corona-bedingte Lage an den Weltmärkten zu aktuellen Verwerfungen in der heimischen Landwirtschaft führt, erklärte Gehrig, dass sein Unternehmen die grundsätzlichen Gesetzesinitiativen gegen unfaire Handelspraktiken mitträgt: "Das allermeiste, was dort gesetzlich geregelt werden soll, ist bei uns schon tägliche Praxis. Wir sehen uns als Partner der heimischen Landwirtschaft. Nahezu 100% unserer Frischmilch und unseres Frischfleisches werden in Deutschland produziert und verarbeitet. Darüber hinaus erschließen wir für deutsche Landwirte ausländische Märkte. Das geht nur unter fairen Bedingungen."
Während Gehrig Verständnis für die Proteste der Landwirte zeigt, macht er gleichzeitig deutlich, dass Blockaden von Lägern und Aktionen vor Filialen die Ausnahme sein müssten: "Wir haben eine Verantwortung den Verbrauchern gegenüber. Lange Blockaden erhöhen das Risiko, nicht ausgelieferte Lebensmittel vernichten zu müssen. Daran kann niemandem gelegen sein."

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.