Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte: Im August 2024 2,8% niedriger

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im August 2024 um 2,8% niedriger als im August 2023. Im Juli 2024 hatte die Veränderungsrate zum Vorjahresmonat noch bei +1,7% gelegen, im Juni 2024 bei +3,2%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sanken die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im August 2024 gegenüber dem Vormonat Juli 2024 um 4,4%.

Erzeugerpreisindizes landwirtschaftlicher Produkte. Grafik: destatis.

Im Vorjahresvergleich entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung gegenläufig. So sanken die Preise für pflanzliche Erzeugnisse im August 2024 um 10,4% gegenüber dem Vorjahresmonat, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 2,7% stiegen. Im Juli 2024 hatten die Veränderungsraten zum Vorjahresmonat +2,9% für pflanzliche Erzeugnisse und +0,8% für Tiere und tierische Erzeugnisse betragen. Im Vergleich zum Vormonat waren Produkte aus pflanzlicher Erzeugung im August 2024 um 10,6% günstiger und Produkte aus tierischer Erzeugung um 0,1% teurer.

Preisrückgang bei Speisekartoffeln gegenüber Vorjahr und Vormonat

Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 10,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im August 2024 um 34,2% niedriger als im August 2023. Im Juli 2024 hatte die Vorjahresveränderung noch bei +16,0% gelegen. Gegenüber dem Vormonat Juli 2024 sanken die Kartoffelpreise um 35,4%.

Preise für Obst gestiegen, für Gemüse gesunken

Die Erzeugerpreise für Obst waren im August 2024 um 19,9% höher als ein Jahr zuvor, unter anderem stiegen die Preise für Tafeläpfel um 36,9%.

Beim Gemüse (-4,4%) sanken insbesondere die Preise für Blumenkohl (-12,5%) und Kohlgemüse (-9,1%). Preisanstiege waren hingegen unter anderem bei Gurken und Tomaten zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 28,5% beziehungsweise 10,8% verteuerten.

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