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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Erzeugerpreise: +2,3% gegenüber Juli 2016
Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat Juni um 0,2%, nachdem sie im Juni 2017 gegenüber Mai unverändert geblieben waren. Die Preisentwicklung bei Vorleistungsgütern (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden), die einen Anteil von gut 31% am Gesamtindex haben, wirkte sich auch im Juli 2017 am stärksten auf die Entwicklung der Erzeugerpreise insgesamt aus. Vorleistungsgüter waren im Juli 2017 um 3,0% teurer als im Juli 2016. Gegenüber dem Vormonat Juni blieben diese Preise jedoch unverändert. Metalle insgesamt kosteten 7,6% mehr als im Juli 2016 (-0,2% gegenüber Juni 2017). Dabei war Walzstahl im Vorjahresvergleich um 11,0% teurer (-0,6% gegenüber Juni 2017). Die Preise für chemische Grundstoffe lagen um 5,1% höher als im Juli 2016, Bereifungen aus Kautschuk kosteten 4,5% mehr. Nur wenige Vorleistungsgüter waren billiger als ein Jahr zuvor. Dazu gehörten insbesondere Edelmetalle und Halbzeug daraus (-15,0%), aber auch Mehl (-2,9%) und Futtermittel für Nutztiere (-1,2%).
Die Preise für Verbrauchsgüter, die einen Anteil von knapp 16% am Gesamtindex haben, waren im Juli 2017 um 3,7% höher als im Juli 2016 und um 0,3% höher als im Vormonat Juni. Nahrungsmittel kosteten im Jahresvergleich 5,4% mehr, gegenüber dem Vormonat Juni stiegen die Preise hier um 0,3%. Einen besonders starken Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat wies weiterhin Butter auf. Sie kostete fast doppelt so viel wie im Juli 2016 (+96,3%), allein gegenüber Juni 2017 stiegen die Preise um 15,3%. Milch kostete 27,8% mehr als im Vorjahresmonat, Fleisch ohne Geflügel 6,5% mehr. Die Preise für Zucker waren um 9,7% höher als im Juli 2016, Kaffee kostete 6,5% mehr.
Energie war im Juli 2017 um 1,9% teurer als im Juli 2016. Gegenüber Juni stiegen die Preise um 0,2%. Die Preisentwicklung im Vorjahresvergleich war bei den einzelnen Energieträgern weiterhin sehr unterschiedlich: Während elektrischer Strom um 4,4% teurer war und Mineralölerzeugnisse 3,1% mehr kosteten als im Juli 2016, war Erdgas in der Verteilung um 6,2% billiger als ein Jahr zuvor.
Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um 2,5% höher als im Juli des Vorjahres. Gegenüber Juni 2017 stiegen sie um 0,2%. (destatis)

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