Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Erzeugerpreise: +2,1% gegenüber Januar 2017

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Januar 2018 um 2,1% höher als im Januar 2017.

Obst- und Gemüseerzeugnisse verteuerten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,3%. Bild: GABOT.

Im Dezember 2017 hatte die Jahresveränderungsrate bei +2,3% gelegen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,5%. Die Preisentwicklung bei Vorleistungsgütern wirkte sich im Januar 2018 am stärksten auf die Entwicklung der Erzeugerpreise insgesamt aus. Vorleistungsgüter waren im Januar 2018 um 3,1% teurer als im Januar 2017. Gegenüber dem Vormonat Dezember stiegen diese Preise um 0,9%. Metalle kosteten 5,6% mehr als im Januar 2017, gegenüber dem Vormonat stiegen die Metallpreise um 1,3%. Dabei war Walzstahl im Vorjahresvergleich um 7,6% teurer (+1,5% gegenüber Dezember 2017), Nicht-Eisenmetalle und deren Halbzeug verteuerten sich um 3,8% (+1,4% gegenüber Dezember 2017). Chemische Grundstoffe kosteten 4,8 % mehr als ein Jahr zuvor, gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise um 1,0%.

Energie war im Januar 2018 um 2,2% teurer als im Januar 2017. Gegenüber Dezember 2017 stiegen die Energiepreise um 0,2%. Die Preisentwicklung im Vorjahresvergleich unterschied sich bei den einzelnen Energieträgern: Mineralölerzeugnisse waren 2,3% und elektrischer Strom 4,9% teurer als ein Jahr zuvor, Erdgas in der Verteilung hingegen um 0,6% billiger. Den Gesamtindex beeinflussten die Energiepreise kaum. Die Erzeugerpreise ohne Berücksichtigung von Energie waren ebenfalls um 2,1% höher als im Januar des Vorjahres. Gegenüber Dezember 2017 stiegen sie um 0,6%.

Die Preise für Verbrauchsgüter waren im Januar 2018 um 1,5% höher als im Januar 2017, im Vergleich zum Vormonat Dezember blieben sie unverändert. Nahrungsmittel kosteten im Jahresvergleich 2,0% mehr. Gegenüber dem Vormonat Dezember sanken hier die Preise um 0,1%. Gegenüber dem Vorjahresmonat wies Butter mit + 16,9% auch im Januar 2018 den höchsten Preisanstieg auf, jedoch fielen die Preise gegenüber Dezember 2017 um 3,3%. Milch kostete 10,9% mehr als im Vorjahresmonat (– 0,9% gegenüber Dezember 2017). Obst- und Gemüseerzeugnisse verteuerten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,3%, gegenüber Dezember 2017 um 2,2%. Zucker war hingegen 21,1% billiger als im Januar 2017, gegenüber Dezember 2017 fielen die Preise um 2,5 %. Damit haben die Zuckerpreise den niedrigsten Stand seit 1949.

Investitionsgüter waren im Januar 2018 um 1,2% teurer als im Januar 2017, Gebrauchsgüter kosteten 1,5% mehr als im Vorjahresmonat (jeweils +0,5 % gegenüber Dezember 2017). (destatis)

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