Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Erzeugerpreise 2016: -1,7% gegenüber 2015

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,7% niedriger als im Vorjahr.

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,7% niedriger als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, sind die Preise im Jahresdurchschnitt fast ebenso stark gesunken wie 2015 (-1,8%). Gegenüber dem Vorjahr höhere Jahresdurchschnittspreise hatte es letztmalig 2012 gegeben (+1,6% gegenüber 2011).

Den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate der Erzeugerpreise hatte die Preisentwicklung der Energie: 2016 war Energie um 5,8% billiger als 2015. Die Preise für Erdgas gingen dabei um 11,4% zurück. Mineralölerzeugnisse waren 2016 um 9,5% billiger als 2015. Elektrischer Strom kostete durchschnittlich 2,7% weniger. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise fielen die Erzeugerpreise 2016 gegenüber dem Vorjahr um 0,3% (2015 gegenüber 2014: -0,5%).

Die Preise für Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden) lagen im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,5% unter denen des Vorjahres. Hier wirkten sich die Preisrückgänge für Metalle mit -4,7% am stärksten aus (2015 gegenüber 2014: -1,5%). Chemische Grundstoffe waren im Jahresdurchschnitt um 3,5% billiger als 2015. Dagegen stiegen zum Beispiel die Preise für Glas und Glaswaren um 2,0%.

Verbrauchsgüter waren im Jahresdurchschnitt um 0,5% teurer als 2015. Die Preise für Nahrungsmittel stiegen gegenüber dem Vorjahr um 0,4%. Höhere Preise wurden unter anderem für Zucker (+4,8%) und Fleisch ohne Geflügel mit +2,2% erzielt. Größere Preisrückgänge gab es dagegen etwa bei Milch mit -4,3 % und bei Kaffee mit -3,0%. Investitionsgüter waren im Jahresdurchschnitt 2016 um 0,6% teurer als 2015, Gebrauchsgüter um 1,2%.

Veränderungen im Dezember 2016
Im Dezember 2016 lagen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte um 1,0% höher als im Dezember 2015. Dies war die höchste positive Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr seit Januar 2013 (+1,5%). Gegenüber dem Vormonat November stiegen die Erzeugerpreise um 0,4%.

Die Preise für Energie lagen im Dezember 2016 um 0,2% höher als im Vorjahresmonat. Gegenüber November 2016 stiegen sie um 0,5%. Mineralölerzeugnisse waren um 10,8% teurer als im Dezember 2015, elektrischer Strom um 4,5%. Erdgas war hingegen um 9,4% billiger.

Ohne Berücksichtigung von Energie lagen die Erzeugerpreise um 1,2% höher als im Dezember des Vorjahres. Gegenüber November 2016 stiegen sie um 0,3%. (Destatis)

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