Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Erntestatistik: Weniger Äpfel und Pflaumen

Äpfel bleiben das mit Abstand am meisten geerntete Baumobst in Deutschland. Die Baumobsterzeuger erwarten im Jahr 2021 eine Apfelernte von rund 937.000 Tonnen und eine Pflaumen-/Zwetschenernte von 34.000 Tonnen.

Die Apfelernte fällt gegenüber dem Vorjahr um 8,5% niedriger aus. Bild: GABOT.

Wie das Statistische Bundesamt nach einer Schätzung vom Juli 2021 mitteilt, fällt die Apfelernte gegenüber dem Vorjahr um knapp 87.000 Tonnen und damit 8,5% niedriger aus. Gegenüber dem zehnjährigen Durchschnitt werden in diesem Jahr voraussichtlich 24.000 Tonnen und damit etwa 2% weniger Äpfel geerntet.

Apfelbäume werden bundesweit auf einer Fläche von knapp 34.000 Hektar angebaut. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen in Baden-Württemberg (Bodenseeregion), Niedersachsen (Altes Land) und in Sachsen. Dort werden voraussichtlich mehr als zwei Drittel (72%) aller Äpfel geerntet. Dabei ist Baden-Württemberg sowohl bezogen auf die Anbaufläche als auch auf die Erntemenge mit Anteilen von gut einem Drittel (36%) das bedeutendste Bundesland für den Apfelanbau in Deutschland.

Pflaumen-/Zwetschenernte voraussichtlich um gut ein Viertel gesunken

Die Pflaumen-/Zwetschenernte wird in diesem Jahr mit 34.000 Tonnen voraussichtlich um mehr als ein Viertel (-27%) niedriger ausfallen als im Vorjahr (47.000 Tonnen). Da die Erntemenge von Pflaumen/Zwetschen 2020 fast genau dem zehnjährigen Durchschnitt entsprach, wird auch eine gegenüber dem langjährigen Mittel um etwa -27% geringere Erntemenge für Pflaumen/Zwetschen erwartet. Grund für die aktuell geringere Ernteerwartung sind ungünstige Witterungsbedingungen und Spätfröste, welche zu einem verminderten oder fehlenden Fruchtansatz geführt haben. Hinzu kommt, dass die Pflaume/Zwetsche eine alternierende Frucht ist. Somit folgt auf ein besseres Erntejahr (wie 2020) üblicherweise ein Jahr mit geringerem Ertrag.

In Deutschland werden Pflaumen/Zwetschen derzeit auf 4.200 Hektar angebaut. Die größten Anbauflächen für Pflaumen/Zwetschen liegen in Baden-Württemberg (1.800 Hektar) und Rheinland-Pfalz (900 Hektar). In diesen Bundesländern werden voraussichtlich mehr als die Hälfte (58%) aller Pflaumen/Zwetschen geerntet. (destatis)

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