Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Ernteschätzung: Apfelernte der südlichen Hemisphäre

Die World Apple and Pear Association WAPA hat am 11. Februar 2019 in Berlin die Ernteschätzung für Äpfel und Birnen der südlichen Hemisphäre für das Jahr 2019 vorgestellt.

Der Exporte nach Europa von Äpfeln im Vergleich zum Vorjahr bleibt konstant. Bild: GABOT.

Erwartet werden danach, so der Bundesausschuss Obst und Gemüse, für alle Länder der südlichen Hemisphäre insgesamt 5.261.000 Tonnen Äpfel und 1.327.000 Tonnen Birnen.

Nach Ländern ergibt sich bei den Äpfeln folgendes Bild. In Argentinien werden mit 608.000 Tonnen 9% mehr geerntet als im Jahr zuvor. In Australien beträgt die Ernte 318.000 Tonnen, ebenfalls ein Plus von 9%. Brasilien erwartet 1.150.000 Tonnen, mit einem Plus von 5%. In Chile werden 1.665.000 Tonnen oder 5% weniger erwartet und in Neuseeland mit 591.000 Tonnen 3% mehr als im Vorjahr. In Südafrika liegt die Ernteschätzung für Äpfel bei 928.000 Tonnen oder einem Plus von 5%.

Bei Birnen liegt Argentinien mit 600.000 Tonnen oder einem Plus von 4% vorne an, gefolgt von Südafrika mit 423.000 Tonnen und einer gleich großen Ernte wie im Vorjahr. In Chile werden mit 193.000 Tonnen 4% mehr erwartet. In Australien 98.000 Tonnen oder 7% weniger und schließlich in Neuseeland 13.000 Tonnen mit einem Minus von 2%.

Insgesamt ist die Einschätzung so, dass die Exporte nach Europa im Vergleich zum Vorjahr konstant bleiben werden. (Quelle: BOG)

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