Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Erntehelferflüge: Neues Bündnis

Wie man in Zeiten von Corona zusammenrücken kann, beweist die Zusammenarbeit von Pro Sky, Thomas Cook Aviation, SunExpress und TUIfly.

Pro Sky, Thomas Cook Aviation, SunExpress und TUIfly bündeln ihre Expertise. Bild: Pro Sky.

Um bestmögliche Fluglösungen bieten zu können, vertraut der Gruppenflugspezialist Pro Sky auf die Airlines, die sich dadurch auszeichnen, kurzfristig Flüge realisieren zu können. „Wir haben hier drei starke Partner an Bord“, so Armin Truger, Geschäftsführer von Pro Sky. „Zusammen konnten wir bereits am ersten Tag über ein Viertel der für April angemeldeten Saisonarbeitskräfte nach Deutschland fliegen. Beim Thema Erntehelferflüge sind wir derzeit führender Anbieter.“

Geballte Expertise erlaubt eine Vielzahl an Erntehelferflügen

„Als wir uns auf dem Markt nach geeigneten Partnern umsahen, war schnell klar, auf wen wir setzen wollen“, erklärt Armin Truger. „Neben kleineren Anbietern arbeiten wir hier vor allem mit Thomas Cook Aviation, SunExpress und TUIfly zusammen. Der Grund: Alle drei sind an deutschen Flughäfen beheimatet, was die Organisation der komplexen Einreiseprozesse im Sinne unserer Kunden erleichtert.“ Während Pro Sky mit TUIfly bereits zahlreiche Vollcharter für einzelne Betriebe organisierte, erlaubt die Kooperation mit Thomas Cook Aviation und SunExpress auch Lösungen für kleine Betriebe. „Hier chartern wir Flugzeuge auf eigene Kosten, verkaufen anschließend einzelne Sitzplätze. Das Risiko liegt bei uns, die Landwirte kaufen nur die Tickets, die sie auch wirklich brauchen.“ Insgesamt konnten so bereits 35 Erntehelferflüge organisiert werden. Allein am ersten Tag flogen die vier Unternehmen zusammen über 2.500 Saisonarbeiter nach Deutschland. Das entspricht einem Viertel der bis dahin für April angemeldeten Erntehelfer. „Was Erntehelferflüge betrifft, sind wir Marktführer“, so Truger.

Pro Sky bringt Landwirte und Airlines zusammen

„Wir freuen uns, mit Pro Sky einen hervorragenden Partner an unserer Seite zu haben, den wir auch in dieser außergewöhnlichen Zeit mit unserer gewohnten Servicequalität und einem dynamischen Team überzeugen konnten“, erklärt Ralf Nagel, Accountable Manager und Geschäftsführer bei Thomas Cook Aviation. So kann Pro Sky aktuell nicht nur Landwirte, sondern auch Airlines unterstützen. „Wir bringen Angebot und Nachfrage zusammen“, erklärt Armin Truger. „Wir sind im engen Austausch mit den Landwirten, erhalten hunderte Anfragen. Bei dem Großteil handelt es sich um kleine Gruppen, die in 90% der Fälle schon seit vielen Jahren für den jeweiligen Betrieb arbeiten. Dank unseren Erntehelferflügen können diese langjährigen Arbeitsbeziehungen nun fortgesetzt werden.“

„Wir sind die erste Wahl der Landwirtschaft“

Das auch andere Erntehelferflüge anbieten, bereitet Truger keine Sorgen. „Schon bevor Erntehelfern die Einreise erneut erlaubt wurde, haben wir uns Zeit genommen, die Landwirte aktiv über ihre Möglichkeiten zu informieren, haben das persönliche Gespräch gesucht. Auch die enge Abstimmung mit den Behörden hat die Betriebe überzeugt. Als die Entscheidung fiel, wussten sie genau, bei wem sie buchen möchten. Inzwischen sind es bereits rund 30 Mitarbeiter, die sich ausschließlich um Erntehelferflüge kümmern. Wir sind die erste Wahl der Landwirtschaft.“

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