Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Ernährungstrends: Bioprodukte sind eine Frage des Geldes

Geht es um aktuelle Ernährungstrends in Deutschland, so sind Bio- und Naturprodukte auf dem Vormarsch. 42% der Deutschen geben an, gezielt solche Produkte zu kaufen.

Geht es um aktuelle Ernährungstrends in Deutschland, so sind Bio- und Naturprodukte auf dem Vormarsch. 42% der Deutschen geben an, gezielt solche Produkte zu kaufen. Allerdings ist dies besonders eine Frage des Geldes, denn bei Wenigverdienern (monatliches Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro) kommen bei rund jedem Dritten (35%) Bioprodukte in den Einkaufskorb, bei Vielverdienern (monatliches Haushaltsnettoeinkommen ab 4.000 Euro) sind es hingegen 53%. Preisbewusst sind die Deutschen trotzdem, denn ob Bio oder nicht, der Großteil der Bundesbürger (73%) kauft die meisten Alltagsprodukte beim Discounter. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Food-Studie „Wer will's schon vegan?“ des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die 4.080 Personen vom 27.05. bis 17.06.2014 repräsentativ befragt wurden.

Doch neben dem Thema Bio ist auch „Fair Trade“ ein aktueller Trend. Laut Studie gibt die Mehrheit (56%) der Bundesbürger an, wenn möglich Produkte aus „fairem Handel“ zu kaufen. Dabei ist Frauen das Thema wichtiger als Männern: 61% der Frauen greifen gegenüber 51% der Männer auf Fair Trade-Produkte zurück.

Vegetarier kaufen am liebsten bei Rewe, Aldi und Edeka
Beim Thema Essgewohnheiten der Deutschen ernähren sich 1,1% der Bundesbürger überwiegend vegan und 11% meist vegetarisch. Die Zahl der konsequenten Veganer und Vegetarier liegt in Deutschland bei 0,7 bzw. 4,3%. Politisches und kulturelles Interesse, Ehrgeiz und berufliches Engagement sowie Probierfreude und Spaß zeichnen die Gruppe der Vegetarier in Deutschland besonders aus. Am liebsten kaufen Vegetarier bei Rewe, Aldi und Edeka ein und achten beim Kauf von diversen Produkten eher auf die Marke als auf den Preis. Im Vergleich zu Personen, die auch Fleisch essen, kaufen sie bevorzugt auch auf Märkten und Bauernhöfen, in Bioläden und Reformhäusern ein.

In der Gruppe der Vegetarier finden sich überwiegend Frauen, denn 65% der Vegetarier sind weiblich, rund jeder Dritte (35%) männlich. Im Vergleich zu den Fleischessern ist die Gruppe der Vegetarier eher jünger, treibt häufiger Sport und ist schlanker. Konkrete Marken, die bei Vegetariern generell für einen Kauf infrage kommen (Relevant Set), sind Alnatura, Alpro, Katjes, Rapunzel und Schneekoppe (genannt in alphabethischer Reihenfolge).

Im Weiteren gibt die Studie Aufschluss über die aktuellen Ernährungsweisen in Deutschland und liefert Lebensmittelherstellern und -händlern Entscheidungsgrundlagen für Produktentwicklung und Vertrieb. Schwerpunkt der Studie ist die Ermittlung von Bekanntheit, Relevanz, Verfügbarkeit, Qualität und Kauftreibern für vegetarische und vegane Produkte und Herstellermarken. (YouGov) 

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