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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Ernährungsindustrie: Schwache Lebensmittelnachfrage
Die Ernährungsindustrie kämpfte in den ersten 3 Monaten dieses Jahres mit einer schwächelnden Inlandsnachfrage und hohem Preisdruck durch den Handel.Nach Angaben der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) ist der Umsatz in Deutschland nominal um 0,4% gesunken. Die Zahlen spiegeln die allgemeine Konsumzurückhaltung der Verbraucher wieder. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes schrumpfte der private Konsum insgesamt um 0,2%.
Positive Signale gehen zwar weiter vom Auslandsgeschäft aus, aber auch das Exportwachstum hat sich deutlich abgeschwächt. Die Ausfuhr von Lebensmitteln und Getränken stieg im 1. Quartal um 3,2% auf 6,4 Mrd. Euro, im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Wachstum noch 4,9% betragen.
Insgesamt erzielte die Ernährungsindustrie in den ersten drei Monaten einen Gesamtumsatz von 33,3 Mrd. Euro. Die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche verringerte sich um 0,4% auf 517.300 Beschäftigte.
Im Hinblick auf die Lebenshaltungskosten konnten die Konsumenten sogar von sinkenden Lebensmittelpreisen profitieren. Der Preisanstieg lag mit -0,2% weit unter dem Anstieg des Verbraucherpreisindex insgesamt (+1,9%); eine Folge des intensiven Preiswettbewerbs im Einzelhandel. (BVE)

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