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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Erfurt: Int. Symposium der Zierpflanzenforschung
Das Symposium soll ein Forum darstellen, das den Transfer von Ergebnissen aus der biologischen Grundlagenforschung in die Anwendung im Gartenbau ermöglicht.
Aktuell findet an der Fachhochschule Erfurt das 26. internationale EUCARPIA-Symposium in der Sektion Zierpflanzen mit dem Titel "Editing Novelty" statt. Drei Tage tauschen sich über 100 Expertinnen und Experten der Zierpflanzenforschung aus Europa, Amerika und Asien rund um das Thema Züchtung von Zierpflanzen aus.
Im Gegensatz zur Landwirtschaft, die nur auf wenige Pflanzenarten zurückgreift, lebt der Gartenbau zum einen von der hohen Biodiversität der Blütenpflanzen. Zum anderen erhöht er durch seine züchterischen Aktivitäten diese Vielfalt. Dies ist eine schöne Aufgabe, aber auch eine große Herausforderung.
"So bringen wir im Rahmen des Symposiums exzellente Wissenschaftler*innen mit Experten*innen aus den Unternehmen zusammen, um die neuesten Erkenntnisse aus der Zierpflanzenforschung auszutauschen und zu diskutieren", erläutert Professor Dr. Philipp Franken, Leiter der "Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen" an der Fachhochschule Erfurt und Organisator des Symposiums. Das hochkarätige wissenschaftliche Vortragsprogramm verbunden mit moderierten Diskussionsforen sowie Posterpräsentationen führt Fachleute von Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zusammen, die weltweit in der innovationsorientierten Grundlagenforschung rund um Zierpflanzen tätig sind. "Die Forschungsstelle bietet ein Forum für den Transfer von Ergebnissen aus der biologischen Grundlagenforschung in die Anwendung im Gartenbau. Solche Treffen dienen häufig der Anbahnung von neuen internationalen Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft", so Franken weiter.
Bei der Organisation und Durchführung des Symposiums wurde die "Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen" der Fachhochschule Erfurt von der Europäischen Vereinigung für Züchtungsforschung (EUCARPIA), der Internationalen Gesellschaft für Gartenbauwissenschaften (ISHS) und der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt. (FHE)

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