Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Erfolgsmodell: Bezahlen mit Karte und Unterschrift

Bezahlen mit Karte und Unterschrift (ELV) bleibt im Einzelhandel in Deutschland nach wie vor populär. Das zeigt eine gestern veröffentlichte Studie des EHI Retail Instituts.

Bezahlen mit Karte und Unterschrift (ELV) bleibt im Einzelhandel in Deutschland nach wie vor populär. Das zeigt eine gestern veröffentlichte Studie des EHI Retail Instituts. Demnach verzeichnete das elektronische Lastschriftverfahren ELV ein Plus von 0,8% im Vorjahresvergleich. Somit wurden damit 14,2% des Jahresumsatzes im Handel umgesetzt, den das EHI auf 400 Mrd. Euro jährlich schätzt. „Trotz der Unwägbarkeiten, die das Bezahlen mit EC-Karte und Unterschrift in den vergangenen Jahren im Zuge der europäischen SEPA-Anforderungen und der Umstellung vom Magnetstreifen auf den Kartenchip zu meistern hatte, ist es gelungen, das Verfahren weiterzuentwickeln und für die Zukunft zu sichern“, sagte HDEZahlungsexperte Ulrich Binnebößel am Dienstag auf dem Kartenkongress in Bonn. Der Erfolg zeige, dass ELV weiterhin seinen berechtigten Platz im Zahlungsmix des Handels habe und den Anforderungen der Kunden entspreche. Seit nun acht Jahren in Folge sind die über ELV getätigten Umsätze kontinuierlich gestiegen.

Die EC-Karte ist nach der EHI-Studie insgesamt denn auch die beliebteste Karte an den deutschen Ladenkassen. Demnach wurden im vergangenen Jahr 37,4% des Einzelhandelsumsatzes über die Karte mit den Zahlungsarten Girocard und ELV umgesetzt. „Insgesamt haben wir mit der EC-Karte ein starkes Zahlungsverfahren, um das uns andere Länder beneiden. Die Wahl zwischen dem garantierten Verfahren mit PIN-Eingabe und dem unterschriftsbasiertem ELV lassen dem Handel die Möglichkeit, das für den jeweiligen Zahlungszweck geeignetste System zu wählen“, so Binnebößel weiter. Damit werde ein kostengünstiger Zahlungsweg garantiert, der letztlich auch den Kunden zugutekomme.

Einen Achtungserfolg konnte laut EHI auch die Kreditkarte verzeichnen, die im vergangenen Jahr erstmals nach vielen Jahren gewinnen konnte. Der getätigte Umsatz im Handel stieg um 0,4% auf nun 5,7%. Die Barzahlung hat um 0,9% auf jetzt 52,4% nachgegeben und folgt damit einem seit Jahren andauernden Trend mit leichten Verlusten. (PdH)

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