Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Erfolg für Handel und Verbraucher: Kosten für Kartenzahlung sinken

Die Akzeptanz von Kartenzahlungen für Händler wird günstiger. Denn der Bundestag hat am vergangenen Donnerstag ein Begleitgesetz zur Umsetzung der EU-Verordnung zu Interbankenentgelten beschlossen.

Die Akzeptanz von Kartenzahlungen für Händler wird günstiger. Denn der Bundestag hat am vergangenen Donnerstag ein Begleitgesetz zur Umsetzung der EU-Verordnung zu Interbankenentgelten beschlossen. Damit werden die europäischen Vorgaben zur Deckelung der Gebühren, die Händler bei Annahme von Zahlungen mit Kreditkarten bezahlen müssen, auf 0,3% und bei Debitkartenzahlungen auf 0,2% festgelegt. Die europäischen Vorgaben werden mit dem 9. Dezember 2015 wirksam. „Zusammen mit den nun beschlossenen Umsetzungsmaßnahmen ist die Grundlage für niedrigere Kartengebühren geschaffen. In der Summe kann der Handel mit erheblichen Einsparungen im Kartenzahlungsverkehr rechnen“, so HDE-Experte Ulrich Binnebößel.

Insgesamt bringe die Deckelung der Interbankenentgelte mehr Transparenz und damit auch mehr Wettbewerb der Verfahren untereinander. Das komme auch den Kunden zugute. „Wir erwarten eine Zunahme der Akzeptanzstellen im Handel. Auch dort, wo bislang die Kartenzahlung wegen geringer Margen kaum umsetzbar war, können Kunden in Zukunft zunehmend mit der Karte zahlen“, so Binnebößel weiter. Allerdings hätte der Effekt noch stärker werden können, wenn sich die Bundesregierung zur Nutzung einer nationalen Umsetzungsoption entschlossen hätte. Denn die EU-Verordnung hätte es zugelassen, Entgelte für nationale Debitkarten-Zahlungen noch weitgehender zu beschränken. „Bis heute orientieren sich die Entgelte nicht an den tatsächlichen Unkosten der Kartenanbieter. Wir brauchen eine Entgeltbeschränkung auf einen maximalen Betrag“, so Binnebößel. Die Bundesregierung habe diese Option aber leider nicht wahrgenommen. In der Folge müsse nun das Bundeskartellamt noch genauer darauf achten, dass die Entgelte im deutschen Girocard-Verfahren auch unterhalb der Höchstsätze weiterhin auf Augenhöhe verhandelt würden. (PdH)

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