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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Erdbeer Janssen: Baut weiter aus
In der intensiven Marktphase verfügt Erdbeer Janssen über eine Kapazität von bis zu 700.000 Pflanzen täglich. Dafür braucht man spezialisiertes Knowhow, klar definierte Abläufe – und Platz: Der Betrieb umfasst 60 Hektar Freiland und 5 Hektar Hochglas, aufgeteilt in einen Betriebsteil mit angeschlossener Lagerhalle und 2 Verladerampen. Ein zweiter Betriebsteil ist mit 6.000 qm Kommissionierhalle und 6 Verladerampen auf Aktionsware ausgelegt. Dieser Teil wird nun um eine Kühlhalle erweitert, die 2.200 Kubikmeter nachhaltig umbauten Raum bietet. Hier lautet das Stichwort Energieeffizienz: Die neue Kühlhalle auf über 400 qm Grundfläche wurde massiv isoliert, modernste Thermowände können Schnellabkühlung leisten.
Um Erdbeerpflanzen seit Jahren erfolgreich zu kultivieren, nutzt Erich Janssen Freiland- wie auch Unter-Glas-Flächen. Vor den ersten Frösten werden die Anbauflächen draußen gerodet; die Pflanzen wandern ins Kühlhaus, wo sie ihren Winterschlaf bis Saisonbeginn verlängern. Ihre Wachstumsperiode starten die jungen Pflanzen dann im Gewächshaus. So wechseln die Phasen, in denen zusätzlich viele oder wenige tüchtige Hände gebraucht werden, wie in der Landwirtschaft einander ab. „Wir wissen unsere Saisonkräfte sehr zu schätzen und legen Wert darauf, dass sie sich bei uns wohlfühlen“, betont Erich Janssen. „Einige Wochen im Jahr geht unsere Arbeit im Betrieb Hand in Hand, dann werden natürlich auch der Feierabend und die Unterbringung wichtig.“ So ist mit dem Umbau die frühere Kühlhalle zur Unterkunft avanciert: Sie hat eine wohnliche Fassade aus Naturklinker sowie einen komplett neuen Grundriss erhalten.
Auf 600 qm finden die Saison-Mitarbeiter Zimmer mit eigenem Satelliten-Fernseher und persönlicher Schlüsselkarte vor. Die große Gemeinschaftsküche lockt mit modernsten Geräten zum Kochen und gemeinsamen Mahlzeiten. Für Proviant und Zutaten gibt es einen Vorrats- sowie einen Kühlraum, zwei große Bad- und Waschanlagen bekommen einen Bodenbelag aus großformatigen Fliesen, die den modernen Stil der hellen Einrichtung unterstreichen. Neben Weiß und Chrom setzt Naturholz Akzente. Nebenan in der Gärtnerei garantiert modernste Technik Tempo und Flexibilität: Eine 140 Meter lange Krananlage bewegt die Mobiltische. Die Sämaschine ist auf 210.000 Korn pro Stunde ausgelegt, die Topfanlage bringt es auf bis zu 25.000 Töpfe pro Stunde. Neben den klassischen Erdbeersorten wird Janssens jüngste Kultur im Betrieb immer wichtiger – ‚Fridulin, die glückliche Erdbeerpflanze. „Fridulin ist kultiviert für die Ansprüche der Menschen im 3. Jahrtausend. Heute will man auch mit wenig Platz und Zeit leckere Früchte ernten und unkompliziertes Wachstum erleben“, weiß der Erdbeer-Profi. Zudem sollen Pflanzen gemäß ihrer Wertigkeit angemessen bepreist und geschätzt werden. Dazu baut Erich Janssen die Marke „Fridulin“ kontinuierlich auf.

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