- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Erd- und Johannisbeeren: Belastung gerin...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Erd- und Johannisbeeren: Belastung gering
Süß die einen, säuerlich-frisch die anderen: Insgesamt 47 Proben Erdbeeren und rote Johannisbeeren hat das Landesuntersuchungsamt (LUA) 2010 auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Die zulässigen Höchstgehalte wurden in keiner Probe überschritten.
Der Einsatz von Wirkstoffen wird immer spezifischer: Die Erzeuger setzen beim konventionellen Anbau offenbar mehrere verschiedene Wirkstoffe ein, die für die Bekämpfung bestimmter Schädlinge entwickelt wurden und bestimmte Pflanzensorten schützen. Daher bestätigt sich der Trend zu Mehrfachrückständen, wie ihn auch andere Überwachungsbehörden feststellen: Die Gehalte der einzelnen Stoffe werden aber nur zu einem geringen Prozentsatz des Erlaubten ausgeschöpft.
Bei roten Johannisbeeren aus Deutschland waren zwei der zehn untersuchten Proben gänzlich ohne Rückstände.
Von 37 Proben Erdbeeren aus dem In- und Ausland waren 15 frei von Rückständen. Diese rückstandsfreien Proben stammten – mit einer Ausnahme – aus dem Ausland: Aus Spanien, Italien, Marokko und Ägypten.
In der deutschen Ware wies das LUA bis zu sieben verschiedene Wirkstoffe nach, am häufigsten Pilzbekämpfungsmittel (Fungizide). Einer der Gründe dafür ist die Witterung hierzulande. Im feuchteren mitteleuropäischen Klima schützen die Erzeuger ihre Pflanzen und Früchte mit Fungiziden vor Schimmelpilzen. (lua.rlp)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.