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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Eosta: Gewinnt Europäischen Umweltpreis
Insgesamt wurden die European Business Award for the Environment-Preise in sechs Kategorien vergeben. Eosta konnte sich in der Kategorie „internationale Unternehmenszusammenarbeit“ durchsetzen, bei der es auch um nachhaltiges Wachstum in Entwicklungsländern geht. Durch die enge Kooperation mit hunderten Erzeugern in sechs Kontinenten gehört der Wissens- und Technologieaustausch auf dem Gebiet des ökologischen Obst- und Gemüseanbaus quasi zum Tagesgeschäft von Eosta. Über die Eigenmarke Nature & More und die Kampagne „Was unser Essen wirklich kostet“ bietet Eosta nicht nur Einblick in die Herkunft von Ananas, Ingwer, Avocado und Co, sondern macht auch die Kosten bzw. den Nutzen für Mensch und Umwelt durch den Anbau der Früchte sichtbar. So sollen Verbraucher eine bewusste Kaufentscheidung treffen und Erzeuger eine Argumentationshilfe für den vermeintlich höheren Bio-Preis haben.
Als erstes Unternehmen im Nahrungsmittelsektor hat Eosta 2016 Berechnungen zum wahren Preis ausgesuchter Lebensmittel erstellt und Bio-Ware mit konventioneller Ware verglichen. In dem dabei verwendeten True-Cost-Accounting fließen sowohl soziale als auch ökonomische (Folge-)Kosten in die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Unternehmensbilanzen ein. In einem Pilotprojekt konnten diese Ergebnisse erstmals direkt in den Supermarkt gebracht und an die Endverbraucher kommuniziert werden. Mit dem Ergebnis: Nicht Bio ist teuer, sondern Konventionell ist viel zu billig.
Direktor Gilles Gantelet von der Generaldirektion „Umwelt“ der EU-Kommission erklärte das Juryurteil folgendermaßen: „Eosta hat eine Vorreiter eingenommen und die versteckten Kosten in unserem Wirtschaftssystem sichtbar gemacht. Das lange Zeit unbekannte True-Cost-Accounting ist heute in der Finanzwelt angekommen und nicht mehr wegzudenken, wenn es um nachhaltiges Wachstum geht.“
Auch Volkert Engelsman, Geschäftsführer von Eosta, betonte in seiner Dankesrede, dass sich der Markt zu verändern begonnen hat: „Firmen, die nicht auf Nachhaltigkeitsrisiken vorbereitet sind, werden durch Banken, Versicherungen und Investoren abgestraft. Damit ist der erste Schritt hin zu einer neuen Ökonomie getan – ihr zugrunde liegt eine Gewinndefinition, die auch die Auswirkungen wirtschaftlichen Handelns auf Mensch und Umwelt berücksichtigt.“
Eosta konnte 2018 bereits drei renommierte Nachhaltigkeitswettbewerbe für sich entscheiden, darunter auch den prestigeträchtigen „Koning Willem I“-Preis für nachhaltiges Unternehmertum. Geschäftsgründer und Geschäftsführer von Eosta, Volkert Engelsman, wurde 2017 zudem auf Platz eins der nachhaltigsten Unternehmer in den Niederlanden gewählt. Ausschlaggebend dafür war vor allem die Vollkosten-Kampagne „Was unser Essen wirklich kostet“ sowie der Einsatz für umweltfreundliche Verpackungsmethoden, wie das plastikfreie „Natürliche Labeling“.
Die Preisverleihung des Europäischen Umweltpreises für Unternehmen fand im Rahmen der Konferenz „Wachstum im Wandel“ am 14. November 2018 in Wien statt. Von über 160 Einsendungen schafften es 22 Finalisten in die engere Auswahl. Aus dem Nachhaltigkeitssektor wurden neben Eosta auch der Hersteller von zirkulären Bodenbelägen, DSM-Niaga, ausgezeichnet. (Quelle: Eosta)

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