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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Energiesparziele: Für 2020 in weiter Ferne
Deutschland kann mit dem bisherigen Energieverbrauch die für 2020 gesteckten Klimaziele nicht erreichen. Dies betrifft sowohl den Primärenergieverbrauch als auch den Endenergieverbrauch in Gebäuden und im Verkehr, wie aus dem von der Bundesregierung als Unterrichtung (10/3040) vorgelegten sechsten Monitoring-Bericht "Energie der Zukunft" hervorgeht. Auch aufgrund des guten Wirtschaftswachstums und der im Vergleich zum Vorjahr kühleren Witterung sei der Primärenergieverbrauch 2016 zum Vorjahr um 1,4% gestiegen, heißt es. Die bisher erreichten jährlichen Reduktionen von durchschnittlich 0,8% seit 2008 reichten nicht aus, um das 2020-Ziel von minus 20% zu erreichen. "Insgesamt bleibt der Handlungsbedarf somit sehr hoch, um das Einsparziel so schnell wie möglich zu erreichen."
Um den Endenergieverbrauch in Gebäuden bis 2020 wie ursprünglich geplant um 20% zu senken, müsste er in den verbleibenden Jahren fünfmal schneller sinken als bisher. Im Verkehr hat sich der Verbrauch dem Bericht zufolge gar gegenläufig entwickelt und ist um 2,9% zum Vorjahr angestiegen. Es sei davon auszugehen, dass das 2020-Ziel eines Rückgangs um 10% unter den bisherigen Rahmenbedingungen erst um das Jahr 2030 erwartet werden könne. Der Bericht mahnt erhebliche Anstrengungen an.
Fast jede dritte Kilowattstunde Strom kam 2016 aus erneuerbaren Energien. Deren Ausbau sei mittlerweile deutlich kosteneffizienter, vor allem wegen der Umstellung auf wettbewerbsorientierte Förderbedingungen. Darüber hinaus bekräftigt der Bericht, dass die Stromversorgung in Deutschland sicher sei. Die Energienachfrage sei jederzeit gedeckt, auch im internationalen Vergleich gehöre Deutschland mit einer konstant sehr hohen Versorgungsqualität zur Spitzengruppe. (Quelle: hib/PEZ)

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