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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Energiepflanzen: Die Silphie weckt großes Interesse
Noch ist sie nur in Fachkreisen bekannt, doch die Durchwachsene Silphie ist auf dem besten Weg, sich in Niedersachsen als Energiepflanze einen Namen zu machen. Laut Aussage der Landwirtschaftskammer Niedersachsen haben in diesem – wie auch im vergangenen – Jahr knapp 40 Landwirte die gelb blühende Pflanze auf insgesamt gut 40 Hektar zu Versuchszwecken angebaut. Die Versuchsergebnisse aus den vergangenen Jahren ließen sich in 2012 bestätigen.
Aufgrund ihrer großen Biomasseproduktion gilt die Pflanze mit dem ungewöhnlichen Namen und der botanischen Bezeichnung Silphium perfoliatum als potenzieller Energielieferant. Sie ist eine ausdauernde und mehrjährige Staude aus der Familie der Korbblütler und wird bis zu drei Meter hoch. Ursprünglich stammt die Silphie aus Nordamerika, sie lässt sich aber auch in Europa problemlos anbauen. Bemerkenswert ist auch ihre besondere Anpassung an trockene Standorte.
Vorzugsweise wird sie auf kleineren oder verwinkelten Flächen angebaut oder als Randstreifen im Maisschlag. Hier kann sie zeitgleich mit dem Mais geerntet werden. Der Biomasseertrag von 13 bis 20 Tonnen pro Hektar ab dem zweiten Jahr kann sich sehen lassen. Ein weiterer Vorteil ist die Mehrjährigkeit der Silphie, denn dadurch fällt in den Folgejahren nach dem Anbau lediglich die Düngung an. Nicht zuletzt lockern die gelben Blüten das Landschaftsbild auf und werden auch von Imkern gern gesehen, da sie später als andere Kulturen blühen.
Landwirte, die in 2011 gepflanzt haben, hatten in diesem Jahr die erste Ernte. Die Auswertung der Erfahrungen und der Erntemengen sind zum Winter durch die Landwirtschaftskammer geplant. (lwk)

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