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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
ENA: Höchste Aufmerksamkeit für Xylella
Es stellt sich die Frage, wie dem Feuerbakterium begegnet werden kann, um es räumlich einzugrenzen und vor allem bekämpfen zu können. Hierzu bedarf es grundlegender Untersuchungen und Maßnahmen auf europäischer Ebene, die auch die Erfahrungen mittelamerikanischer Länder einbeziehen.
Die Europäische Union hat hierzu eine interdisziplinäre Forschungsstrategie aufgelegt, an der sich europäische wie amerikanische Behörden beteiligen. Auch der Europäische Baumschulverband ENA ist als Teilhaber in dieses Forschungsprojekt einbezogen.
Die ENA kann auf diese Weise die Erfahrungen der Wirtschaft und die Interessen der europäischen Unternehmen in dieses Projekt einbringen. Dabei geht es sowohl um Information in Bezug auf Krankheitssymptome und geeignete Hygienemaßnahmen in den Betrieben. Es geht aber auch darum, die wirtschaftlichen Folgen von Xylella aufzuzeigen und zu helfen, diese zu minimieren.
Hierzu hat sich verbandsintern eine Xylella-Arbeitsgruppe gegründet, an der für den BdB Hauptgeschäftsführer Markus Guhl beteiligt ist.
Neben der Problematik mit Quarantäneschädigern befasst sich die ENA auch mit der EU-Liste in Bezug auf invasive Arten.
Gemeinsam mit anderen europäischen Organisationen hat die ENA die Kommission um Stellungnahme gebeten, dass in Bezug auf die europäische Liste invasiver Arten neben dem ökologischen Aspekt auch die ökonomischen Gesichtspunkte solcher Pflanzen ausreichend gewürdigt werden. Insbesondere die Rolle von Hybriden spielt aus Sicht der ENA eine wichtige Rolle in Bezug auf die wirkliche Gefahr, die von invasiven Arten in der Umwelt ausgeht.
Immerhin hat die EU-Kommission in ihrer Stellungnahme zugesichert, die ökonomischen Gesichtspunkte nicht aus den Augen zu verlieren. Problematisch ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass die Kommission selbst einräumt, dass die diesbezüglichen Informationen nicht immer evident und schnell zu beschaffen sind. Vor diesem Hintergrund sichert die Kommission zu, betroffene Kreise im Zuge der Einordnung etwaiger invasiver Pflanzen auf die Liste mit einzubeziehen. Da im Augenblick die Liste überarbeitet wird und möglicherweise auch Gehölze, die für die Baumschulwirtschaft relevant sind, gelistet werden, wird die Nagelprobe in Bezug auf die Einbeziehung der Wirtschaft vermutlich schon in den nächsten Monaten stattfinden. (gu)

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