Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Elsner pac®: PortuCal® aus Portugal

Am richtigen Ort zu produzieren ist immer schon eine der schwersten Entscheidungen für Züchtungs- und Vermehrungsunternehmen gewesen. Klima, Arbeitskosten und Logistik sind wesentliche Determinanten hierfür.

Elsner pac setzt verstärkt auf den Südbetrieb in Portugal. Bild: Elsner pac.

Neben der eigenen Südproduktion in Kenia, wo auf 26 ha vor allem Beet- und Balkonpflanzen sowie Poinsettien-Mutterpflanzen angebaut werden, setzt Elsner pac nun auch verstärkt auf ihren Südbetrieb in Portugal, der seit 2017 stetig ausgebaut wird.

„Hier produzieren wir vor allem Solanaceen, Lobelien und sensiblere Kulturen auf höchstmöglichem Hygieneniveau. Die Mutterpflanzen für Kräuter und Balkonkartoffeln sind sogar bio-zertifiziert“ bestätigt Geschäftsführer Christoph Hoffmann. Gerade eben erweiterte das Unternehmen ihr Calibrachoa Sortiment und sortiert dieses neu unter der augenzwinkernden Dachmarke PortuCal® - Calibrachoa born in Portugal.

„Wir geben damit ein klares Bekenntnis ab zur Herkunft unserer Calibrachoen aus dem vielleicht besten Standort innerhalb Europas“ ergänzt Jörg Mehle, Verkaufsleiter bei Elsner pac. Ein Großteil der Stecklinge und Jungpflanzen kommen von dort sicher im Kühltransporter auf der Straße an, statt mit dem Flugzeug von anderen Standorten, was gerade in jüngster Vergangenheit die Akteure in der Branche vor große Herausforderungen stellte.

„Dass die Entscheidung für Portugal richtig war, bestätigten in diesem Jahr viele Gärtnerkunden, die von dort beliefert wurden. Gerade die Verkaufsregionen in Osteuropa profitierten wesentlich“, so Jörg Mehle.

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