Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Einzelhandelsumsatz Februar 2022: +0,3% gestiegen

Der Einzelhandelsumsatz war im Februar 2022 um 0,3 % höher als im Vormonat.

Der Einzelhandelsumsatz war im Februar 2022 um 0,3 % höher als im Vormonat. Bild: DESTATIS.

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Februar 2022 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,3% und nominal (nicht preisbereinigt) 0,6% mehr umgesetzt als im Januar 2022. Nach dem Umsatzrückgang im Dezember 2021 konnte sich der Einzelhandel somit in den ersten Monaten des Jahres 2022 trotz weiterhin geltender 2G-Regeln erholen. Mit einem realen Plus von 7,0% und einem nominalen Anstieg um 11,0% lag der Einzelhandelsumsatz im Februar 2022 auch deutlich höher als im Februar 2021. Im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 lag der Einzelhandelsumsatz im Februar 2022 real, kalender- und saisonbereinigt 4,4% höher.

Der starke Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat hängt zum einen mit dem Teil-Lockdown im Februar 2021 zusammen. Zum anderen hatten viele Verbraucherinnen und Verbraucher größere Anschaffungen aufgrund der befristeten Mehrwertsteuersenkung in das Jahr 2020 vorgezogen. Diese Entwicklungen betrafen besonders den Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln am Jahresanfang 2021.

Der Einzelhandelsumsatz mit Lebensmitteln war im Februar 2022 im Vergleich zum Vormonat real nahezu unverändert (+0,1%), lag aber 5,1% unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

Ein anderes Bild zeigt sich im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln: Hier stiegen die realen Umsätze im Februar 2022 im Vergleich zum Vormonat um 0,9% und gegenüber dem Vorjahresmonat um 16,2%, was insbesondere auf das niedrige Umsatzniveau im Februar 2021 infolge der oben genannten Gründe zurückzuführen ist. Der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren erzielte im Vergleich zum Vormonat einen realen Umsatzrückgang um 0,6%. Wenngleich sich der Umsatz hier im Vergleich zum Vorjahresmonat fast verdreifachte (+193,5%), lag er noch 19,5% unter dem Vorkrisenniveau des Februars 2020. Im Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (zum Beispiel Waren- und Kaufhäuser) stieg der Umsatz gegenüber dem Vormonat um 8,4% und verzeichnete gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls ein deutliches Plus von 64,0%. Der Umsatz im Handel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf war real 0,3% niedriger als im Januar 2022 und 44,8% höher als im Februar 2021.

Der Internet- und Versandhandel verzeichnete im Februar 2022 gegenüber dem Vormonat ein Umsatzplus von 1,8%, im Vergleich zum Februar 2021 büßte er aber 7,9% ein. (DESTATIS)

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