Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Einzelhandel: Umsatz im Februar 2021 höher

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Februar 2021 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,2% und nominal (nicht preisbereinigt) 1,3% mehr umgesetzt als im Januar 2021.

Umsatz des Einzelhandels in konstanten Preisen (real) Bild: Destatis.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland, sank der Umsatz im Februar 2021 real um 9,0% und nominal um 7,7%. Nach Kalender- und Saisonbereinigung lag der Umsatz real 5,4% niedriger. Der Februar 2021 hatte mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Februar 2020.

Große Unterschiede zwischen den Branchen

Die verschiedenen Einzelhandelsbranchen haben sich im Jahresvergleich sehr unterschiedlich entwickelt, je nachdem, ob und wie sie von den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung betroffen waren.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Februar 2021 real 1,6% und nominal 0,1% weniger um als im Februar 2020. Dabei lag der Umsatz der Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte real 0,9% unter und nominal 0,6% über dem des Vorjahresmonats. Der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln (wie zum Beispiel der Facheinzelhandel mit Obst und Gemüse, Fleisch, Backwaren oder Getränken) setzte im entsprechenden Vergleich allerdings real 7,0% und nominal 5,1% weniger um.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln waren die Umsätze im Februar 2021 real 13,8% und nominal 13,0% niedriger als im Vorjahresmonat. Der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren sowie der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (zum Beispiel Waren- und Kaufhäuser) brachen real um 73,7% beziehungsweise 42,1% gegenüber dem Vorjahresmonat ein. Ebenfalls stark betroffen war der Handel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf mit einem Rückgang von real 34,1% im Vergleich zu Februar 2020.

Von den Geschäftsschließungen deutlich profitiert hat indes der Internet- und Versandhandel mit einem Umsatzanstieg von real 34,1% und nominal 35,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat. (Destatis)

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