Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Einzelhandel: Stabiler Umsatz im März 2022

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im März 2022 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,1% weniger und nominal (nicht preisbereinigt) 2,1% mehr umgesetzt als im Februar 2022.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2021 verzeichnete der Einzelhandel im März 2022 ein reales Umsatzminus von 2,7 % und einen nominalen Zuwachs von 3,1 %. Bild: Destatis.

Der reale Umsatz im Einzelhandel stagnierte somit seit Jahresbeginn, da der Rückgang im März den Anstieg im Februar 2022 (+0,1% zum Januar 2022) ausglich. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2021 verzeichnete der Einzelhandel im März 2022 ein reales Umsatzminus von 2,7% und einen nominalen Zuwachs von 3,1%. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt die hohen Preissteigerungen im Einzelhandel wider.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln konnte im März 2022 im Vergleich zum Vormonat zwar einen realen Umsatzanstieg von 2,9% verzeichnen, jedoch sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,4%. Die erhöhte Nachfrage nach einzelnen Gütern im Zuge von Vorratskäufen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg betraf somit zwar einzelne Warengruppen (zum Beispiel Mehl und Speiseöl) besonders stark, hatte jedoch keine deutlichen Auswirkungen auf die gesamte Umsatzentwicklung der Branche.

Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wiederum verzeichnete im März 2022 gegenüber dem Vormonat einen realen Umsatzrückgang von 2,6%. Vor allem der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren erzielte hier ein deutliches Minus von 8,4%, der Umsatz lag damit aber noch 39,0 % höher als im Vorjahresmonat März 2021, als wegen der Corona-Pandemie strengere Zugangsbeschränkungen zu Einzelhandelsgeschäften galten. Im Zuge der enormen Steigerungen der Kraftstoffpreise im März 2022 verzeichneten die Tankstellen (Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen) im Vergleich zum Vormonat einen realen Umsatzrückgang von 11,5%.

Der Internet- und Versandhandel verbuchte im März 2022 gegenüber dem Vormonat ein Umsatzminus von 7,7% und hat auch im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich an Umsatz eingebüßt (-16,9%). (Destatis)

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