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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Einzelhandel: Kurzarbeit hält Beschäftigung stabil
Zum Stichtag 30. September 2020 waren rund 3,1 Mio. Menschen im Einzelhandel beschäftigt. Das geht aus aktuellen Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Im Bereich der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung verzeichnete die BA für die Branche sogar ein leichtes Plus. Erneut stark rückläufig ist im Vergleich zum Vorjahr hingegen die Zahl der Minijobber, die um 20.000 einbrach. In den trotz Pandemie insgesamt stabilen Beschäftigungszahlen zeigt sich nach Einschätzung des Handelsverbands Deutschland (HDE) der positive Effekt der Kurzarbeit.
„Die stabile Zahl der Gesamtbeschäftigten im Einzelhandel kann keineswegs über die pandemiebedingt extrem schwierige Situation gerade für die Nicht-Lebensmittelhändler hinwegtäuschen. Sie macht vielmehr deutlich, wie effektiv und wichtig die Kurzarbeit als Instrument zur Sicherung von Arbeitsplätzen für die Branche ist“, so Steven Haarke, HDE-Geschäftsführer für Arbeit und Soziales. Zu beachten sei zudem, dass die offiziellen BA-Daten immer sechs Monate Nachlauf hätten. Die Auswirkungen der zweiten und dritten Corona-Welle seien in dem Datensatz daher noch nicht enthalten. Das Ifo-Institut gehe etwa davon aus, dass sich im März 2021 mehr als 20% der Arbeitnehmer im Einzelhandel in Kurzarbeit befunden hätten. „Die Aussichten sind weiter schwierig, die Lage in der Branche bleibt extrem angespannt“, so Haarke weiter. (PdH)

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