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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Einzelhandel: Beschäftigung auf hohem Niveau, Fachkräftelücke groß
Wie aus aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervorgeht, waren zum Stichtag 31. Dezember 2023 bei äußerst schwierigen Rahmenbedingungen erneut über 3,1 Mio. Menschen im Einzelhandel beschäftigt. Gleichzeitig bestand in der Branche Ende 2023 weiter eine Fachkräftelücke von rund 120.000 Arbeitsplätzen, für die die Unternehmen leider kein geeignetes Personal finden konnten.
Im Vergleich zum Vorjahr (Stichtag: 31. Dezember 2023) ist die Gesamtbeschäftigung in der Branche um rund 17.000 Stellen leicht zurückgegangen, was einem Rückgang um 0,5% entspricht. Zum Vorkrisenjahr 2019 (Stichtag: 31. Dezember 2019) ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Branche aber um rund 8.500 Stellen und damit um 0,4% angewachsen.
„Die über einen so langen Zeitraum stabile Beschäftigungssituation im Einzelhandel ist keine Selbstverständlichkeit. Diese Stabilität trotz multipler globaler Krisen und Kaufzurückhaltung zu erreichen, ist eine große unternehmerische Leistung der Handelsunternehmen", so Steven Haarke, HDE-Geschäftsführer für Arbeit und Soziales. Besorgniserregend sei aber weiterhin die enorme Fachkräftelücke, die für die Branche und auch für Deutschland insgesamt zum Hemmschuh für zukünftiges Wachstum werden könne. „Die Gründe für die Fachkräftelücke sind vielschichtig und müssen von der Politik jetzt dringend entschieden in Angriff genommen werden", so Haarke weiter. So müsse der Staat vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessern. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Kinderbetreuung an allen Werktagen nach 17 Uhr inklusive der Samstage noch immer nicht der Standard in Deutschland ist", betont Haarke. Neben steuerlichen Anreizen müsse auch die Beschäftigung von Älteren sowie von Menschen mit Behinderung noch mehr Akzeptanz finden. Auch sei die Politik dazu aufgefordert, sich endlich entschlossen für mehr gesellschaftliche Anerkennung der dualen Ausbildung einzusetzen. (PdH)

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