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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Einkaufs-App: Blumenerde wird sechsmal häufiger gekauft
Das Wort "Hamsterkäufe" war in den letzten Tagen und Wochen in aller Munde. Bilder leerer Nudel- und Toilettenpapierregale machten die Runde in Medien und Social Media. Die Einkaufs-App Bring! hat jetzt das Einkaufsverhalten bei Artikeln des täglichen Bedarfs in den vergangenen Wochen analysiert. Dabei wurden die jeweiligen Wochendaten seit dem 16. Februar 2020 bis einschließlich 22. März 2020 verglichen und die Zuwachsraten ermittelt.
Das Ergebnis: Es wird generell deutlich mehr eingekauft, nicht nur "Hamster"-Produkte wie Mehl, Konserven oder Seife. Klarer Rekordhalter ist allerdings nicht das berühmte Toilettenpapier, sondern Konserven aller Art: Deren Einkauf stieg in den letzten fünf Wochen um 2.497% an. Überraschender Zweiter: Blumenerde! Mit einem Anstieg um 515% versechsfachte sich ihr Verkauf in den letzten fünf Wochen – wobei gerade die letzte Woche ein besonders rasantes Wachstum verzeichnete. Die Zeit zuhause ist für viele offenbar Anlass für mehr Gartenarbeit. Überraschung dagegen beim Toilettenpapier: Dies landete in den letzten fünf Wochen lediglich 33% häufiger in den Einkaufswagen – ob es daran lag, dass es zu oft ausverkauft war? Dass die Einkäufe generell deutlich zugenommen haben, zeigen die Daten für die traditionell meist gekauften Produkte: Die Zuwächse bei Artikeln wie Milch, Eier, Brot oder Butter lagen im Schnitt zwischen einem Viertel und einem Drittel.
Weitere Ergebnisse: Viele andere "Hamster"-Produkte verzeichnen deutliche Wachstumsraten, so beispielsweise Desinfektionsmittel (292%), Seife (221%), Reis (150%), Mehl (134%) oder Nudeln (119%). Auch die vielen freien Abende zuhause schlagen sich in den Bring!-Daten wieder: Alkohol wurde deutlich häufiger gekauft. Stieg der Einkauf von Deutschlands liebstem Getränk Bier noch relativ moderat an (36%), erfreute sich Wein mit 61% deutlich stärkerer Beliebtheit. Auch Süßigkeiten sind gefragt: Die Zahlen für Kekse (77%) und Schokolade (79%) deuten darauf hin, dass sich die Deutschen das Zuhausebleiben versüßen wollen. Ganz ungesund ernähren sich die Bundesbürger aber auch in Corona-Zeiten nicht: Obst wuchs um 62%, einzelne Produkte aus den Bereichen Obst und Gemüse wie Äpfel (36%), Tomaten (33%) oder Bananen (28%) zogen ebenfalls spürbar an.Weniger gesund: Der Einkauf von Zigaretten stieg um fast die Hälfte (47%). (Bring!)

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