Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

EIMA International: Raketenhafter Start

In nur drei Wochen wurden bereits 1.000 Einschreibungen verzeichnet, davon 300 ausländische Betriebe. Es wird ein Wachstum der Aussteller und insgesamt ein "ausverkauftes" Messegelände erwartet. Mariateresa Maschio: "Großes Vertrauen, jedoch auch hohe Erwartungen vonseiten der Marktakteure". Simona Rapastella: "EIMA ist eine 'Innovationsstätte', wo die Zukunft der Landwirtschaft stattfindet".

Die 46. EIMA International findet zwischen dem 6. und dem 10. November 2024 statt. Bild: FederUnacoma.

Die Ausgabe Nummer 46 der EIMA International, der Weltausstellung der landwirtschaftlichen Mechanik, die zwischen dem 6. und dem 10. November 2024 stattfinden wird und die Organisationsphase am 30. November mit der Eröffnung der Einschreibungen für die Ausstellerbetriebe gestartet hat, beginnt mit einem Paukenschlag. In nur drei Wochen, so FederUnacoma, der Verband der italienischen Hersteller, die seit immer der Direktveranstalter der Veranstaltung ist, wurden bereits über 1.000 Einschreibungen verzeichnet, davon ungefähr 700 von italienischen und 300  von ausländischen Herstellern.

"Bei diesem Tempo der Einschreibungen", erklärt das Büro Events von FederUnacoma, "wird man in  Kürze die Anzahl von 1.530 Ausstellern der Ausgabe 2022 erreichen und überschreiten und die 140.000 Nettoquadratmeter (350 brutto) des Messegeländes in Bologna voll und ganz einnehmen. Bemerkenswert ist die Tatsache", wie weiter das Büro Events anmerkt, "dass zusammen mit den Bestätigungen der Betriebe, die traditionell an der EIMA International teilnehmen, zahlreiche neue Betriebe ihr Ansuchen eingereicht haben, was das wachsende Interesse für die Ausstellung in Bologna bezeugt".       

Auf diese erste Phase der Vormerkungen wird eine sorgfältige Tätigkeit der Zuweisung der Ausstellungsflächen folgen, die nach Warengruppen unterteilt werden, laut Büro Events von FederUnacoma, mit dem Ziel, die teilnehmenden Betriebe bestens unterzubringen und jedem die erforderliche Sichtbarkeit zu gewährleisten.

"Die rasche Einschreibungsquote der Hersteller ist ein Zeichen großen Vertrauens gegenüber dieser Ausstellung", so die Vorsitzende von FederUnacoma Mariateresa Maschio, "jedoch weist sie auch auf die sehr hohen Erwartungen hin, die die Welt der mechanischen Landwirtschaft gegenüber der EIMA offenbart".

"Wir haben eine große Verantwortung, eine Ausstellung auf höchstem Niveau zu bieten," erklärt die Vorsitzende, "sowohl was die technischen Inhalte, als auch für die kulturellen Aspekte und die politischen Auswirkungen anbelangt, da ja diese Messeveranstaltung große Herausforderungen der globalen Landwirtschaft angeht, insbesondere jene der Nahrungsmittelsicherheit sowie der Nachhaltigkeit für die Umwelt".

„Die EIMA International ist ein Ereignis mit einer großen Anziehungskraft für die Wirtschaftsteilnehmer, die landwirtschaftlichen Unternehmer und Fachleute der landwirtschaftlichen Mechanisierung in jedem Teil der Welt", erklärt die Generaldirektorin von FederUnacoma Simona Rapastella, "jedoch ist es auch ein Ort, wo sich die Zukunftsstrategien des Sektors abzeichnen und neue der Landwirtschaft sowie die Umwälzungen in der Robotik, in der fortschrittlichen Elektronik und der künstlichen Intelligenz für die Bodenbearbeitung kennenlernt”.

„Diese Veranstaltung, die in der vorangehenden Ausgabe den Rekord mit 327.000 Besuchern aus 151 Ländern gebrochen und über 50.000 Modelle von Maschinen, Ausrüstungen und Komponenten sowie ein Programm mit über 150 Tagungen und Treffen im Bereich Technik, Wirtschaft und Politik angeboten hat", erklärt abschließend Rapastella, "ist eine regelrechte 'Innovationsstätte' (laut dem Schlagwort dieser Ausgabe), wo alle, von Herstellerhäusern zu den Universitäten und Berufsgenossenschaften, zusammenarbeiten, um die Zukunft der Landwirtschaft bestmöglich zu sichern”.

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