Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

EHI-Studie: Die Megatrends im E-Commerce

Der Onlinehandel in Deutschland befindet sich im Umbruch und steht vor großen Herausforderungen. Trotzdem blicken die Top-Entscheider:innen des deutschen B2C-Onlinehandels der Zukunft des E-Commerce optimistisch entgegen, wie die neue EHI-Studie "Trends im E-Commerce 2023" zeigt. Sie antizipiert die zentralen Entwicklungen bis zum Jahr 2028.

Der Blick in die Zukunft stimmt die Händler optimistisch. Grafik: EHI.

Die Studie prognostiziert eine große Mehrheit dem E-Commerce in den kommenden fünf Jahren eine positive Zukunft. Fast alle rechnen künftig sogar mit steigenden Umsätzen.

Vier Megatrends

Nach Ansicht der Befragten kristallisieren sich vor allem vier Megatrends als größte Herausforderungen bzw. Chancen heraus: Profitabilität, Konsolidierung, künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit. „Viele Entscheider:innen im E-Commerce müssen sich jetzt auf ökonomische Aspekte fokussieren und den Grundstein für profitables Wachstum legen“, erklärt Lars Hofacker, Leiter Forschungsbereich E-Commerce beim EHI. Studienautor Philipp Hübner ergänzt: „Onlineshops sind wie Neuwagen: Alle sind windkanaloptimiert, sehen fast gleich aus und bieten die gleichen Zusatznutzen. Ein Onlineshop muss sich von anderen abheben, um nicht im Zuge der bevorstehenden Konsolidierungswelle vom Markt zu verschwinden.“ 

Schließlich gehen gut drei Viertel der Befragten davon aus, dass sich der E-Commerce in den kommenden Jahren konsolidieren wird. Dies wird vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie insbesondere die Branchen Bekleidung, Schuhe und Unterhaltungselektronik betreffen, sagen die Befragten. Auf der anderen Seite wird KI für neue Möglichkeiten im E-Commerce sorgen. Die Befragten erkennen das Potenzial von KI besonders für die Bereiche Shopmarketing & CRM (89,5%), IT (85,4%) und Forecasting (83,7%).

Zukunft des E-Commerce

Der Blick in die Zukunft stimmt die Händler jedenfalls optimistisch. Über 85% blicken hoffnungsvoll auf die kommenden fünf Jahre. Für das laufende Jahr 2023 ist dagegen nur gut die Hälfte der Befragten positiv gestimmt. Zudem erwarten 91,9%, dass Umsätze im E-Commerce langfristig wachsen werden. 28,3%t glauben sogar an ein starkes Umsatzwachstum in den nächsten Jahren. Bei der Frage nach den größten Einflussfaktoren auf den Onlinehandel in den kommenden fünf Jahren stehen Kaufkraft (96,2%), Konsumlaune (95,2%) und Inflation (91,3%) an erster Stelle. Dagegen spielen die Nachwirkungen der Corona-Pandemie nur noch für knapp 30% zukünftig eine Rolle.

Die Studie enthält neben den vier Megatrends viele weitere Themen, zum Beispiel: Wettbewerbsumfeld, Geschäftsmodelle, Procurement, Shopsysteme/Apps, Shopmarketing, Sortimentsgestaltung, Pricing, Payment, Fulfillment/Logistik sowie Marktplätze, strategische Zielsetzung, Management und Personal.

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