- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- EHI: Stellt neue Zahlen zu Shopping-Cent...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
EHI: Stellt neue Zahlen zu Shopping-Centern vor
Shopping-Center sind nach wie vor beliebte Einkaufsstätten der Deutschen. Die Dichte an Centern, insbesondere in Innenstadtlagen, ist weiterhin auf hohem Niveau. Zwar hatte sich der Boom in den letzten Jahren abgeschwächt, im laufenden Jahr wird aber wieder mit Wachstum gerechnet. Hinzu kommen zahlreiche Umstrukturierungen, Modernisierungen und Erweiterungen bestehender Shopping-Center, so die vorläufigen Ergebnisse der EHI-Untersuchung „Shopping-Center Report 2018“. „Nach einer kurzen Phase der Entschleunigung kommt wieder Dynamik in den Shopping-Center-Markt.“, erklärt Marco Atzberger die jüngsten Entwicklungen.
Wachstum erwartet
Aktuell verfügt der deutsche Handel über 479 großflächige Shopping-Center* mit einer Gesamtfläche** von rund 15,4 Mio. qm im Vergleich zu 12,6 Mio. qm in 2008. In 2017 blieb die Anzahl der Shopping-Center unverändert, da auch das revitalisierte Center Loom in Bielefeld keine klassische Neueröffnung ist. Bereits in 2016 hatte sich mit nur 3 Neueröffnungen eine Reifephase angekündigt. Aber bis Ende des laufenden Jahres sollen 8 Neueröffnungen realisiert sein - darunter die East Side Mall in Berlin (31.000 qm) oder das Forum Schwanthalerhöhe in München (30.000 qm).
Zentrum bevorzugt
231 und damit fast die Hälfte aller großflächigen Shopping-Center in Deutschland befinden sich in den Innenstädten. Der hohe Bedeutungsgrad der City wird auch bei der Betrachtung der jüngeren Centerentwicklungen unterstrichen: Von den 65 Centern, die in den Jahren 2010-2017 hinzukamen, sind 51 (79%) in Innenstädten entstanden, 15% in Stadtteil-Zentren und nur 6% in Stadtrandlage bzw. grüner Wiese. Die meisten dieser 65 neu entwickelten Center (48%) befinden sich in Großstädten und in mittelgroßen Kommunen über 20.000 Einwohner. Dagegen haben nur knapp 5% aller neueren Center in Kleinstädten ihren Standort.
Modernisierung benötigt
Bei 46 Shopping-Center stehen größere Umstrukturierungen oder Modernisierungen an. Ein Großteil dieser Center wurde in den 90er Jahren oder zur Jahrtausendwende eröffnet und ist nicht mehr zeitgemäß. Der Handel benötigt heute andere Zuschnitte der Ladenflächen. So verändern z.B. Angebote wie Click und Collect die Verhältnisse von Lager- und Verkaufsflächen.
In fast allen Shopping-Centern wird am Food-Angebot gefeilt. Der Umsatz der Handelsgastronomie in Shopping-Centern beträgt mittlerweile rund 2 Mrd. Euro.
*ab 10.000 qm Mietfläche
**Gesamtfläche: umfasst neben der Mietfläche auch die Fläche der Malls (Wege und Eventflächen innerhalb des Centers), die Fläche der Centerverwaltung und der Sanitärräume. (Quelle: EHI Retail Institute e. V.)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.