Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

egapark: Gewinner beim Studentenwettbewerb "Pflanzplanung“ stehen fest

"Schattenleuchten", "Frostsprengung" und "Kugelbahn“ heißen die Gewinnerkonzepte eines Studentenwettbewerbs für den egapark Erfurt. Die drei Entwürfe stammen von Studierenden der Fachhochschule Erfurt im Bachelorstudiengang "Landschaftsarchitektur".

„Schattenleuchten“, „Frostsprengung“ und „Kugelbahn“ heißen die Gewinnerkonzepte eines Studentenwettbewerbs für den egapark Erfurt. Die drei Entwürfe stammen von Studierenden der Fachhochschule Erfurt im Bachelorstudiengang „Landschaftsarchitektur“. Die Idee wurde im vergangenen Jahr von Prof. Dr. Wolfgang Borchardt von der Fachhochschule Erfurt an die Erfurter Garten- und Ausstellungs GmbH herangetragen. Durch die Studienarbeiten im Modul „Pflanzenverwendung und Vegetationstechnik“ sollten seine Studierenden im dritten Semester die Möglichkeiten erhalten, theoretische wie praxisnahe Erfahrungen zu sammeln. Der Vorschlag fand im egapark Erfurt so großen Anklang, dass daraus als zusätzlicher Anreiz ein studentischer Wettbewerb entwickelt wurde. „Uns hat die Idee gut gefallen, so dass wir mögliche Flächen auf unserem Gelände zusammengestellt haben, die wir den Studenten für ihre Arbeiten anbieten konnten“, erzählt Parkleiter Matthias Olinski. Sieben Flächen, darunter eine Staudenfläche an der Wasserachse, am Eingang des Rosengartens und zwischen den Pflanzenschauhäusern, wurden am Ende für den Wettbewerb zur Verfügung gestellt. Insgesamt 19 Konzepte wurden von den Drittsemestern eingereicht.

„Die Qualität der Arbeiten war überwiegend gut bis hervorragend, je nachdem welche Vorkenntnisse die Studierenden mitbringen. Wir haben einige Studenten, die bereits eine Berufsausbildung haben, andere wiederum kommen direkt vom Abitur an die Fachhochschule. Für einige Studierende war es ihr erster Pflanzplan überhaupt,“ sagte Prof. Dr. Wolfgang Borchardt. „Einige Konzepte sollen deshalb in den kommenden Wochen noch einmal überarbeitet werden.“

Am Ende entschieden sich die Juroren für drei Gewinner. „Schattenleuchten“ von Katharina Haschke und Ursel Schmidtpeter überzeugte als Entwurf für ein Schattenbeet im Rosengarten. Für die Umgestaltung der Beete an den Pflanzenschauhäusern entschied sich die Jury für die Konzeption von Johanna Klein und Antonius Zwirner unter dem Namen „Frostsprengung“. Emily Schulte und Karina Legutke lieferten mit ihrer Konzeption „Kugelbahn“ die beste Idee für eine Fläche parallel zur historischen Wasserachse im egapark.

Bereits im Januar wurden auf zwei kurzen Workshops die Wünsche der Verantwortlichen des egapark mit den Studierenden abgestimmt und die ausgewählten Flächen vorgestellt. „Die Studierenden haben Fotos gemacht und bereits erste Skizzen entwickelt. Es gab von unserer Seite nur zwei Vorgaben. Die Beetumgebung sollte von den Studenten in ihren Überlegungen mit eingebunden werden. Zudem mussten die Pflanzungen standortgerecht und auch pflegbar konzipiert werden“, so Daniel Zugwurst, Assistent Parkmanagement im egapark Erfurt und selbst Absolvent der Fachhochschule Erfurt.

Die drei Gewinnerkonzepte sollen noch in diesem Jahr auf dem Gelände des Parks umgesetzt werden. “Wenn es machbar ist, gern mit den Studenten gemeinsam, damit sie nach all der Theorie auch ein Gefühl für die Praxis bekommen“, sagt Matthias Olinski. „Die Erkenntnis aus dem Wettbewerb war für uns durchweg positiv. Wir wollen künftig versuchen, regelmäßig mit der Fachhochschule Erfurt Projekte für Studienanfänger oder Fortgeschrittene auf unserem Gelände durchzuführen.“  

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