- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- egapark Erfurt: So geht naturnahes Gärtn...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
egapark Erfurt: So geht naturnahes Gärtnern
Viele Gartenfreunde wissen jedoch nicht genau, wie man einen naturnahen Garten anlegt, welche Voraussetzungen dafür nötig sind und welche Pflanzen sich eignen.
Im egapark können sich Interessierte künftig dazu informieren. Die Bauarbeiten für den neuen Schaugarten starteten am 23. September. Gemeinsam mit der Stiftung Naturschutz Thüringen und dem Naturgarten e.V. entstand eine Fläche für nachhaltiges Gärtnern, finanziert mit 25.000 Euro aus Mitteln der Umweltlotterie „Grünes Herz“ von LOTTO Thüringen. Im Hangbereich oberhalb des Liliengartens zeigt der Demonstrationsgarten, wie durch Pflanzenauswahl und Naturmaterialien zur Biodiversität im eigenen Garten beigetragen werden kann – unabhängig von Gartengröße und Bedingungen. Der Garten dient gleichzeitig als Lehrgarten, etwa für Workshops des egaCampus. Verschiedene Gartenbereiche von sonnig bis schattig präsentieren passende Beispiele für Material- und Pflanzenauswahl. Auch Herausforderungen wie Hitzesommer und Starkregen infolge des Klimawandels wurden in der Planung durch den Naturgarten e.V. berücksichtigt.
Für die Umsetzung bündeln Gärtner und Techniker des egaparks, Mitarbeitende der Stiftung Naturschutz Thüringen und Mitglieder des Naturgartenvereins ihre Fachkompetenz. Vorrangig wird auf Materialbestände aus dem egapark-Fundus zurückgegriffen. Nach ersten Vorbereitungen im Herbst setzen sie gemeinsam die Pflanzen ein. Die „Naturgärtner“ bringen dabei ihre umfassenden Erfahrungen im naturnahen Gärtnern ein. „Die Fläche wird sich selbst etablieren und einen natürlichen Charakter entwickeln, der erhalten bleibt. Eine ähnliche, kleinere Fläche gibt es bereits im Ideengarten“, erklärt Carlotta Schulz, stellv Geschäftsführerin der SNT. Auf dem bisher ungenutzten Hang entstanden verschiedene Pflanzflächen, ein temporärer Bachlauf und ein Aufenthaltsbereich für Besucher. „Die Idee für diesen naturnahen Schaugarten entstand vor mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit der Stiftung und wird nun gemeinsam realisiert“, erklärt egapark-Geschäftsführerin Kathrin Weiß bei der Übergabe des neuen Demonstrationsgartens am 30. Oktober 2024. Am bisher ungenutzten Hang befand sich vor Gründung der iga’61 ein Steingarten und später der sogenannte Terrassengarten mit Staudenpflanzungen.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.