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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
EFSA: Neueste Optionen zur Bekämpfung von Xylella geprüft
Sie befassen sich mit Strategien zur direkten Vektorkontrolle, experimentellen Behandlungen von Pflanzen und anderen Maßnahmen zur Risikominderung.
Die Entwürfe zeigen, dass die von der EU zugelassenen synthetischen Wirkstoffe derzeit die konsistentesten Ergebnisse bei der Verringerung der Überlebensrate von Vektoren erzielen, während eine Vielzahl biologischer, nicht-synthetischer Wirkstoffe und Feldbewirtschaftungspraktiken weiterhin auf ihr Potenzial hin untersucht werden, Krankheitssymptome oder Bakterienpopulationen in Wirtspflanzen zu reduzieren..
Sie weisen auch auf mehrere Wissenslücken hin, wie z. B. begrenzte Feldstudien (d. h. auf landwirtschaftlichen Flächen), Variabilität im Versuchsaufbau und einen Mangel an Daten über die Auswirkungen der Behandlungen auf die Übertragung von Krankheitserregern.
Die beiden Entwürfe wissenschaftlicher Gutachten
Antonio Vicent Civera, Vorsitzender des EFSA-Gremiums für Pflanzengesundheit, erklärte: „Diese neuen Analysen bieten einen aktuellen und umfassenden Überblick über die verfügbaren Erkenntnisse zu Strategien zur Vektorkontrolle und zum Management bei Pflanzen und stärken damit die wissenschaftliche Grundlage für künftige Entscheidungen zu Xylella fastidiosa.“
Der erste Entwurf präsentiert eine globale systematische Überprüfung und Metaanalyse direkter Vektorkontrollmaßnahmen, die alle bekannten xylemfressenden Insektenarten (d. h. Insekten, die sich vom wasserleitenden Gewebe einer Pflanze ernähren) abdeckt, die für die Übertragung von Xylella fastidiosa relevant sind.
Der zweite Entwurf aktualisiert die Bewertung der Bekämpfungsmaßnahmen bei Pflanzen aus dem Jahr 2019 und fügt weitere Optionen zur Risikominderung hinzu, wobei aktuelle Daten zu chemischen, biologischen und agronomischen Behandlungen lebender Pflanzen sowie Ergebnisse aus In-vitro-Studien zusammengestellt und kritisch bewertet werden.
Öffentliche Konsultation und nächste Schritte
Beide Gutachten stehen bis zum 10. April 2026 zur öffentlichen Konsultation offen, wobei Interessengruppen, Forscher und Bürger eingeladen sind, wissenschaftliches Feedback zu geben. Nach Abschluss der Konsultation wird die EFSA die relevanten Beiträge prüfen und in die endgültige Fassung jedes Gutachtens einfließen lassen. Parallel dazu bereitet die EFSA eine Aktualisierung ihres wissenschaftlichen Gutachtens von 2019 zu Xylella fastidiosa vor, das Mitte 2026 einer öffentlichen Konsultation unterzogen wird.
Die abgeschlossenen Bewertungen werden die Arbeit der Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission im Hinblick auf eine mögliche Überprüfung der aktuellen EU-Pflanzengesundheitsmaßnahmen gegen Xylella fastidiosa unterstützen.

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