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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
EEG 2027: Landvolk fordert Streichung des Windmietdeckels
Der im Entwurf des EEG 2027 vorgesehene sogenannte Windmietdeckel von 3,5% des Anlagenertrags sei nicht nur ein unnötiger Eingriff in bestehende Marktmechanismen, sondern könne auch die Bereitschaft von Grundeigentümern zur Flächenbereitstellung beeinträchtigen. Das Landvolk fordert deshalb die vollständige Streichung der Regelung.
„Wer den Ausbau der Windenergie beschleunigen will, darf die Eigentümer der dafür benötigten Flächen nicht aus den Verhandlungen herausnehmen“, sagt Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies. „Die Höhe von Mietentgelten muss Ergebnis fairer Verhandlungen zwischen Flächeneigentümern und Projektierern bleiben. Vertragsfreiheit und Eigentumsrechte sind dabei nicht verhandelbar.“
Zwar seien die prognostizierten Mietzahlungen für Windenergieflächen vor einigen Jahren teilweise mit mehr als 20% deutlich über die heutigen Marktverhältnisse hinausgegangen. Aktuell bewegten sich die Entgelte nach Einschätzung des Landvolks hingegen im Bereich von 5 bis 7,5%. Eine gesetzliche Begrenzung sei daher überflüssig.
Selbst vertraglich vereinbarte Entgelte haben keinen Bestand mehr und müssen nachverhandelt werden. Die Projektierer stehen – laut Landvolk – angesichts hoher Anlagen- und Finanzierungskosten bereits erheblich unter wirtschaftlichem Druck. Die Ausschreibungsmengen werden derzeit deutlich überzeichnet, die Zuschlagswerte sind mit fünf Cent je Kilowattstunde entsprechend niedrig. Um den wirtschaftlichen Betrieb überhaupt noch zu ermöglichen, werden deshalb die Entgelte einvernehmlich gesenkt.
Kritisch bewertet das Landvolk auch das vorgesehene Sanktionsverfahren. Die geplante Verhängung einer Vertragsstrafe bei Überschreitung des zulässigen Entgelts schaffe zusätzliche Bürokratie und erhebliche Unsicherheiten für Anlagenbetreiber. „Die Politik sollte nicht versuchen, einen funktionierenden Markt per Gesetz zu regeln“, betont Hennies. „Wir brauchen Investitionssicherheit und Akzeptanz für die Energiewende. Deshalb gehört der Mietdeckel aus dem EEG 2027 gestrichen.“ (LPD)

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