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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Edelkastaniengallwespen: Breiten sich aus
Die im Mai 2009 erstmals im Kanton Tessin beobachtete Edelkastaniengallwespe hat ihr Befallsgebiet deutlich vergrößert: Die Wespe ist vom Südtessin bis in den Raum Biasca und ins Verzascatal vorgedrungen. Auch im Misox GR, im Chablais und in der Deutschschweiz wurde sie erstmals entdeckt.
Dies geht aus dem Forstschutzüberblick 2011 der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL hervor. Bald werde die Edelkastaniengallwespe in der ganzen Südschweiz vorkommen. Die Edelkastaniengallwespe ist ein Pflanzenschädling, der ursprünglich aus China stammt und weltweit verschleppt wurde. Besiedelt werden ausschliesslich Edelkastanien. Aus Befallsgebieten dürfen keine Kastanienpflanzen und Pfropfreiser exportiert werden. Gallwespen-Befall führte im Sottoceneri im Jahr 2011 zu deutlichem Blattverlust und nachlassender Fruchtproduktion.
Die Bekämpfung der Edelkastaniengallwespe ist laut WSL schwierig. Sind große Bäume in kastanienreichen Gebieten befallen, lasse sich die weitere Ausbreitung nicht mehr verhindern. (Quelle: lid)

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