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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Edeka: Tut sich schwer mit Tengelsmann's Lieferdienst "Bringmeister"
Die Integration des Tengelmann Lieferdienstes Bringmeister in das genossenschaftlich organisierte Edeka-Reich wird für den Handelsriesen schwer. Tengelmanns Lieferdienst für Lebensmittel passe nicht in das Edeka-System, sagten mehrere Branchenkenner dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 07/2016, EVT 16. Juni). Der scheidende Digital-Chef von Tengelmann, Henrik Haenecke, sagte, die Zukunft von Bringmeister sei offen: "Die strategische Frage, wie es mit Bringmeister weitergeht, muss Edeka beantworten, wenn die Übernahme vollzogen wird." Der Handelsexperte Gerrit Heinemann nannte Bringmeister einen "Fremdkörper" im Edeka-Reich.
Die Online-Kompetenz von Tengelmann galt als einer der wichtigsten Gründe für Edeka, den Konkurrenten mit seinen rund 450 Filialen zu übernehmen. Edeka-Chef Markus Mosa hatte erst kürzlich erklärt, das Online-Geschäft werde "eher größer aufgestellt als zurückgefahren". Bringmeister solle dabei eine wichtige Rolle spielen. Wie alle etablierten Supermarktbetreiber fürchtet auch Edeka, dass der US-Versandhändler Amazon demnächst Lebensmittel in Deutschland anbieten wird.
Als Digital-Chef von Tengelmann hatte Haenecke den Aufbau von Bringmeister vorangetrieben und für die schnelle Lieferung in Berlin und München eigene Zentrallager eingerichtet. Genau hier fangen bei Edeka die Probleme an. Denn Edeka ist in sieben Regionalgesellschaften aufgeteilt und wird von rund 4.000 selbstständigen Händlern getragen - ohne zentrale Lieferstruktur. "Bisher haben die Regionalgesellschaften eine Stärkung des Online-Handels wohl eher verhindert", sagte Heinemann. Und sie würden "nicht mit großem Kapitalaufwand ein neues Geschäftsmodell aufbauen, das viele Jahre braucht, bis es rentabel ist". (ots)

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