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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
EDEKA Nordbayern: Investiert 100 Mio. Euro
EDEKA Nordbayern-Sachsen-Thüringen wird ein neues Regionallager im Gewerbegebiet Berbersdorf der Gemeinde Striegistal bauen. In das Projekt werden 100 Mio. Euro investiert. Baubeginn ist im Frühjahr 2012.
Die stufenweise Inbetriebnahme soll ab Herbst 2013 bis zum Sommer 2014 erfolgen. 300 Mitarbeiter werden in dem Lager arbeiten, das teils vollautomatisch, teils mit halbautomatischen hochergonomischen Arbeitskonzepten betrieben wird.
Der Standort liegt an der A4 zwischen Chemnitz und Dresden, verkehrsoptimal mitten im östlichen Absatzgebiet. Aus dem Lager werden die selbstständigen EDEKA-Kaufleute mit dem gesamten Lebensmittel-Sortiment versorgt. Es umfasst neben Grundnahrungsmitteln, Frischeprodukte, Tiefkühlkost auch Non Food-Sortimente.
Die derzeitigen Lagerstandorte in Borna südlich von Leipzig und Hof/Staucha bei Riesa, nur 90 km voneinander entfernt, liegen im nördlichen Teil des Absatzgebietes Sachsen / Thüringen. Sie wurden nach der Wiedervereinigung eröffnet und sind nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben. Darüber hinaus arbeiten sie seit Jahren an der Kapazitätsgrenze.
Die Handelsgesellschaft Nordbayern-Sachsen-Thüringen hat gemeinsam mit ver.di mit Blick auf Berbersdorf bereits im März 2010 einen Sozialtarifvertrag zur Vermeidung von nachteiligen Folgen und Härten aus der Verlagerung des Standortes abgeschlossen. Die anstehenden Gespräche mit den örtlichen Betriebsräten zu den Modalitäten des Arbeitsplatzwechsels wurden bereits aufgenommen.
Der neue Standort ergänzt die vier bestehenden Lager im Absatzgebiet Nordbayern. (Quelle: EDEKA)

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