Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

EDEKA Nord: Positive Geschäftsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2016 haben die selbstständigen Kaufleute von EDEKA Nord eine Umsatzsteigerung von 3,6% auf vergleichbarer Fläche erzielt.

Die Geschäftsführung von EDEKA Nord (v.l.n.r.): Dr. David Strack, Martin Steinmetz und Carsten Koch (Sprecher). Bild: EDEKA.

Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,4% auf 2.902,8 Mio. Euro. Insgesamt wurden 13 Märkte neu eröffnet und 6 Märkte erweitert. Die Gesamt-Verkaufsfläche konnte um 0,6% auf 775.967 qm gesteigert werden.

EDEKA Nord belieferte 705 Märkte (davon SEH 676 und Regie 29) mit einer durchschnittlichen Verkaufsfläche von 1.101 qm und erzielte 2016 ein Konzernergebnis in Höhe von 36.489 Euro. Ende 2016 befanden sich 20 Marktkauf-Märkte und 9 EDEKA-Märkte in eigener Betreibung (Regie), die eine Verkaufsfläche von rund 130.000 qm umfassten. Auf der Großfläche bewegt sich Marktkauf weiter in einem wirtschaftlichherausfordernden Wettbewerbsumfeld. Aus diesem Grund wurde das Projekt „Unser Markt 2020“ ins Leben gerufen. Unter den Stichworten „Frische, Food and Home“ sollen klare Warenwelten für die Kunden entwickelt werden.

Für die Einzelhändler wurden mit einem Investitionsförderprogramm zusätzliche Anreize geschaffen, ihren Marktauftritt für den Verbraucher attraktiver zu gestalten. Neben der optischen „Auffrischung“ zielt das Programm auf die Modernisierung der technischen Ausstattung wie z. B. Kühltechnik, Kassendatenanbindung und Leergutannahme. Somit sollen in den nächsten Jahren in den Märkten zusätzlich 50 Mio. EUR an Investitionen generiert werden.

Das Projekt zur Einführung der LUNAR-Einzelhandelswarenwirtschaft wurde im letzten Quartal des Jahres 2016 auf den Weg gebracht. Die Einführung wird einen Meilenstein bei der Umsetzung zukünftiger Projekte darstellen und zugleich einen Paradigmenwechsel in der Warenwirtschaft der Einzelhändler einläuten. Der sich zunehmend verschärfende Wettbewerb im Handel, sei er stationär oder online, macht diesen Schritt zwingend erforderlich. Die ersten Pilotmärkte werden Ende 2017 umgestellt.

EDEKA Nord ist im Norden ein attraktiver Arbeitgeber und Ausbilder. Die Rekrutierung und Ausbildung neuer Mitarbeiter sowie die Motivierung und Weiterbildung aller Beschäftigten werden weiter forciert.

In den ersten Monaten des Jahres 2017 konnte EDEKA Nord den Konzernumsatz um 2,6% zum Vorjahr steigern. Die selbstständigen Kaufleute steigerten in diesem Zeitraum auf vergleichbarer Fläche ihren Umsatz um 2,2%.

Ein weiterer Baustein ist die Fortsetzung der Entwicklung des OLIVIA-Projektes für die selbstständigen Kaufleute. Die Möglichkeit, das individuelle und lokale Sortiment auch online anzubieten, wird Monat für Monat von weiteren Einzelhändlern aus der Region Nord genutzt.

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